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Pressemitteilung, 14. Juli 2021

Zum von der Landesregierung nach ihrer Haushaltsklausur in Aussicht gestellten 365€-Ticket kommentiert Svenja Appuhn, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen:

„Dass die Landesregierung das neue 365€ Ticket als großen Erfolg verkauft, ist eine Frechheit. Ein Ticket, das in vielen Fällen nur innerhalb der Landkreisgrenzen gelten soll, geht vollkommen an den Bedürfnissen junger Menschen vorbei. Gerade Azubis haben wenig gewonnen, wenn sie weiter einen großen Teil ihrer Ausbildungsvergütung für Fahrtkosten ausgeben müssen, weil das Azubiticket gar nicht alle Alltagswege abdeckt. Dass Betrieb und Berufsschule in unterschiedlichen Landkreisen liegen ist genauso wenig die Ausnahme wie das Bedürfnis junger Menschen, Sport, Kultur und Politik auch jenseits des eigenen Landkreises wahrzunehmen. Das was Azubis, Freiwilligendienstleistende und Schüler*innen brauchen und seit langem fordern, ist ein landesweit gültiges Ticket.“

Hintergrund: die Landesregierung hat auf der Pressekonferenz im Anschluss an ihre Haushaltsklausur ein neues 365€ Ticket für Schüler*innen, Azubis und Freiwilligendiensteleistende in Aussicht gestellt. Dafür sollen die kommunalen Träger des Nahverkehrs Zuschüsse vom Land Niedersachsen erhalten. Das Ticket soll dann allerdings nur innerhalb von Verbundgrenzen gelten; an vielen Orten in Niedersachsen, insbesondere im ländlichen Raum, gehen dieses aber nicht über die Grenzen des Landkreises hinaus.

Von Mittwoch bis Freitag kommen im baden-württembergischem Rust die 17 Innenminister*innen der Länder und des Bundes zusammen, um dort im Rahmen der Innenministerkonferenz (IMK) über innenpolitische Themen zu verhandeln. Auf der Tagesordnung stehen dieses Mal der zum Jahreswechsel ausgelaufenen Abschiebestopp in das Bürgerkriegsland Syrien, das Vorgehen gegen antisemitische Straftaten und rechte und rechtsradikale Chatgruppen in der Polizei.
Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert anlässlich der IMK eine sofortige Verlängerung des Abschiebestopps nach Syrien.

Berichte

Auf der Landesmitgliederversammlung vom 06.-08.04. in Bad Fallingbostel wurde zum ersten Mal ein Arbeitsprogramm für den Landesvorstand beschlossen.


Interview mit Jan Philipp Albrecht.

GRÜNE JUGEND Niedersachsen: Was hältst Du von der Sicherheitsdebatte nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz?

 

JPA: Ersteinmal haben die Berlinerinnen und Berliner sehr besonnen reagiert und sich nicht verrückt machen lassen, das finde ich gut. Dass die Bild-Zeitung die Überschrift „Angst“ auf die Titelseite genommen hat, hat nicht die Realität gespiegelt und das ist beruhigend.