„Nicht einmal heute, 62 Jahre nach der Katastrophe von Hiroshima, lehnen alle Regierungen der Welt den Einsatz atomarer Waffen ab. Das ist die eigentliche Katastrophe“, mahnt Sarah Benke, Politische Geschäftsführerin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen.

Die US-amerikanische Atombombe, die am 6. August 1945 über der japanischen Metropole abgeworfen wurde, tötete sofort mehr als 70.000 Menschenleben und zerstörte 80 % Hiroshimas. Die Zahl der Todesopfer wuchs allein innerhalb der nächsten zwei Jahre auf etwa 140.000 an. Aufgrund der Spätfolgen der Verstrahlung kommt es noch heute immer wieder zu Erkrankungen, weshalb offiziell von über 245.000 Todesopfern die Rede ist, Tendenz steigend.
„Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen, die sich immer wieder für den Frieden stark macht, solidarisiert sich mit den Opfern der Katastrophe von Hiroshima. Wir stehen ein für eine ökologisch und sozial gerechte Welt, in der auch eine vermeintlich friedliche Nutzung von Atomkraft keinen Platz hat“, so Benke weiter.

Der Landesverband der GRÜNEN JUGEND bekräftigt seine Beschlüsse, das Atomkraftwerk in Brunsbüttel sofort abzuschalten und das Atomendlager Asse-II bei Wolfenbüttel endlich stillzulegen.
Dazu erklärt Sarah Benke: „Wie kann von einer friedlichen und zivilen Nutzung gesprochen werden, wenn der Betrieb von Atomkraftwerken in der Vergangenheit bereits zu Katastrophen mit nicht abschätzbaren Spätfolgen für Mensch und Tier geführt hat und der Missbrauch für kriegerische Zwecke selbst in der Gegenwart nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden kann?“