GRÜNE JUGEND Niedersachsen ruft zu Demo anlässlich des IDAHOT* auf

Am Mittwoch, den 17.05.2017, jährt sich der internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie zum zwölften Mal, anlässlich des Beschlusses der WHO (Weltgesundheitsorganisation), Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel zu nehmen.
Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) begrüßt die landesweiten Aktionen und ruft dazu auf.

Dazu erklärt Paula Rahaus, Sprecherin der GJN:
„Auch heute werden Homo-, Trans-, Inter- und Bisexuelle noch in vielen Bereichen der Gesellschaft verurteilt. Obwohl immer von einer offenen Gesellschaft gesprochen wird, finden antiemanizipatorische Bew

egungen vermehrt Anklang, die vergangene Fortschritte in Frage stellen. Wir stellen uns gegen überholte Stereotype und Auffassungen und fordern echte Akzeptanz statt bloßer Toleranz.“

Imke Byl, Votenträgerin der GJN zur Landtagswahl 2018, ergänzt dazu:
„Es ist wichtig Homo-, Trans-, Inter- und Biphobie sichtbar zu machen und zu thematisieren. Im Gegensatz zur Homosexualität, wird Transsexualität noch immer als psychische Störung eingestuft und auch Intersexualität wird noch als Krankheit gelistet. Diese gesetzliche Diskriminierung muss beendet werden. Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* sind Menschenrechte und nicht verhandelbar!“

Presseinformation:
Imke Byl, Votenträgerin zur Landtagswahl 2018 der GJN, wird auf dem Rainbowflash in Hannover einen Redebeitrag halten.
Die Kundgebung und Demonstration des Bündnisses gegen Queerfeindlichkeit (mitorganisiert von der Linksjugend Hannover und GJ Hannover) beginnt um 17:00 Uhr auf dem Ernst-August-Platz und endet um 18:15 auf  dem Opernplatz, wo um 19:00 Uhr der Rainbowflash des LSVD Niedersachsen-Bremen stattfinden wird.