GRÜNE JUGEND Niedersachsen ruft zur Tanzdemo am 13.04. in Hannover auf: „Steil gehen statt still stehen!“

Unter dem Motto „Tanzen gegen Tanzverbote“ ruft die GRÜNE JUGEND Niedersachsen zur Tanzdemo am 13.04. ab 18 Uhr am Hauptbahnhof Hannover auf. Es soll mit einer bunten und kreativen Demo ein Zeichen gegen weitere konfessionsgebundene Feiertage gesetzt werden und die Forderung zur Abschaffung der sogenannten „Stillen Feiertage“ aufgestellt werden. Die Demonstration geht dann vom Bahnhof durch die Innenstadt zum Landtag, wo es eine Zwischenkundgebung mit Bezug auf die aktuellen Diskussionen zur Einführung weiterer Feiertag in Niedersachsen gibt. Die Demo endet dann vor der Glocksee, die durch die sogenannten „Stillen Feiertage“ an diesem Tag keinen Betrieb führen darf.
Gute Laune und lockeres Bewegen (Tanzen ist laut Gesetz verboten) ist ausdrücklich erwünscht. Die Aktion ist eine gemeinsame Demo der JuLis Hannover, JuSos Hannover und der GRÜNEN JUGEND Hannover und Niedersachsen.

Dazu erklärt Timon Dzienus, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen: „Die freiheitseinschränkenden Regeln der „Stillen Feiertag“ sind eine Idee von vorgestern. Wir brauchen ein säkulares Verhältnis von Staat und Kirche anstatt religiös begründeter Eingriffe in die individuelle Freiheit. Wir fordern daher die vollständige Abschaffung des Tanzverbots an „Stillen Feiertage“ und die konsequente Trennung von Kirche und Staat. Wir sagen: Steile Feiertage statt stille Feiertage, steil gehen statt still stehen!“

Dazu erklärt Paula Rahaus Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen: „Die Diskussion um die Einführung weiterer Feiertage in Niedersachsen begrüßen wir grundsätzlich, da Niedersachsen bundesweit am wenigsten freie Tage hat. Hier muss jedoch klar sein: Es darf kein weiterer konfessioneller Feiertag eingeführt werden. Als GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordern wir einen Feiertag mit historischem Bezug, damit die deutsche Geschichte nicht in Vergessenheit gerät und auch zukünftige Generationen von dieser lernen können. So wäre der 27.01. mit dem Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus oder der 08. Mai als Tag der Befreiung durch die Alliierten berechtigter Anlass für einen gesetzlichen Feiertag.“

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