„System change – not climate change“ ist eine, wenn nicht die zentrale Forderung junggrüner
Klimabewegungen. In diesem IGEL beschäftigen wir uns daher ausgiebig mit unserem System und
möglichen Alternativen, denn was kommt eigentlich nach dem Kapitalismus?

Endlich ist die Klimadiskussion auch dort angekommen, wo sie hingehört: In den Parlamenten. Ob es
Kommunen sind, die den Klimanotstand ausrufen oder die Bundesregierung zweifelhafte Klimapakete
beschließt, der Klimawandel ist das bestimmende Thema in Politik, Medien und Gesellschaft. Nicht
zuletzt dank Fridays for Future diskutieren wir nun über Alternativen zum grenzlosen Wachstum, von
dem der Kapitalismus weiterhin schonungslos zehrt. Doch wenn wir den Kapitalismus ablehnen, was
fordern wir stattdessen? In welchem System wollen wir leben? Welchen Regeln wollen wir uns
aussetzen, wenn wir kapitalistische Logiken überwinden wollen? Was kommt eigentlich nach dem
Kapitalismus? „System change – not climate change“ ist eine, wenn nicht die zentrale Forderung
junggrüner Klimabewegungen. In diesem IGEL beschäftigen wir uns daher ausgiebig mit unserem

System und möglichen Alternativen. Wir diskutieren aufkommende Fragen, die wir schon immer mal

loswerden wollten und denken uns hinter die Fassade.
Natürlich enthält auch diese Ausgabe eine Vielzahl weiterer Artikel, Interviews, Buchrezensionen und
Erfahrungsberichte aus Geflüchtetenlagern, von zivilen Seenotrettungsschiffen oder aus dem
freiwilligen sozialen Jahr in Indien oder Israel. Auch kreative Angebote von Kreuzworträtseln über ein
Bilderrätsel bis hin zum berühmten LMV-Bullshitbingo erleben in diesem IGEL eine zweite
Renaissance. Mit anderen Worten: Egal wonach ihr sucht, ein Blick in den neuen IGEL lohnt sich auf
jeden Fall!
Viel Spaß, eure Redax!

Hier könnt ihr die komplette 74. Ausgabe lesen.