In China sind die VW-Werke gebunden an Vorgaben der chinesischen Regierung, die ihren menschrechtsfeindlichen Kurs stärken. So sind „patriotistische Ausbildung“ und militärische Trainings Bestandteil dessen, was am Arbeitsplatz im Werk umgesetzt werden muss. 
Darüber hinaus wurde nun die direkte Zusammenarbeit von VW und chinesischen Sicherheitsbehörden deutlich.
Besonders am Tag der Menschenrechte ist es daher für die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) ein drängendes Anliegen auf die Vorgänge aufmerksam zu machen.
Dazu Tomke Appeldorn, Sprecherin der GJN: „VW produziert die Autos, mit denen Menschen in Umerziehungslager gesteckt werden und hält sich auch in anderen Bereichen an die autoritären Vorgaben der Regierung. Es darf nicht sein, dass diese Unterstützung von der Unternehmensführung als notwendig angesehen wird. VW muss sich diesem Kurs widersetzen oder die Niederlassungen in China schließen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar und genau diese Haltung erwarten wir von dem Unternehmen.“
„Falls VW weiterhin fundamentale Rechte für kurzfristige Gewinninteressen aufs Spiel setzt, braucht es politische Maßnahmen und rechtliche Schritte, um die Unternehmensführung an ihre Verantwortung zu erinnern. Das Land Niedersachsen hält einen wesentlichen Teil des Konzerns und wird zum Mittäter, falls diese Entwicklungen unbeantwortet bleiben.“, so Svenja Appuhn, ebenfalls Sprecherin der GJN.