Ein kapitalistisch organisierter Wohnungsmarkt fragt nicht danach, wie Menschen wohnen wollen, sondern wie an diesem Wohnungsbedürfnis Geld verdient werden kann. Anders sind horrend steigende Mietpreise oder 600.000 Wohnungslose in Deutschland bei 600.000 leerstehenden Wohnungen nicht zu erklären. Die Berliner Initiative “Deutsche Wohnen & Co. enteignen!” geht nun dagegen vor und fordert die Enteignung großer Immobilienkonzerne. Was sie sich davon verspricht, was wir daraus für Niedersachsen lernen können und warum sich plötzlich ganz grundsätzlich die Frage nach Eigentum stellt, haben wir mit Mark Schrolle von “Deutsche Wohnen & Co. enteignen!” diskutiert.

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