Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert die Landesregierung aufgrund der jetzt bekannt gewordenen Studie des Ifo-Institutes zur Chancengleichheit auf, endlich in der Bildungspolitik zu handeln. Diese Studie hat zum wiederholten Male gezeigt, dass die große Chancenungerechtigkeit an deutschen Schulen durch die frühe Trennung, die Mehrgliedrigkeit und den geringen Ausbau der Vorschulen hervorgerufen wird. Diese Faktoren sind außerdem verantwortlich dafür, dass Deutschland immer noch Schlusslicht der OECD-Staaten ist. Die Neue Studie hat ergeben, dass eine frühe Selektion für bessere Leistungen eher hinderlich ist.
Deshalb fordert die GRÜNE JUGEND Niedersachen eine neunjährige Basisschule, denn durch sie wird das selbständige und eigenverantwortliche Lernen stärker gefördert und es wird vermehrt auf ein lebenslanges Lernen vorbereitet. Erforderlich sind hierfür eine Öffnung der Schule und neue Lernformen.
Ausbau und bessere Förderung der Vorschulischen Bildung, insbesondere in der Sprachförderung und auch verbindliche Bildungspläne in Kindertagesstätten müssen Pflicht werden in Deutschland. Hierbei muss die gesetzliche Garantie auf KiTa-Plätze endlich erfüllt werden. Auch die ErzieherInnenausbildung muss einen höheren Stellenwert in Deutschland bekommen, denn die Zukunft liegt bei den Kindern, und ihnen müssen wir eine Zukunft in Deutschland geben, denn sie sind auch unsere Zukunft.

Siehe auch:

Info-Paket der niedersächsischen grünen Vize-Fraktionsvorsitzenden und schulpolitischen Sprecherin Ina Korter