Karo Otte – unsere Votenträgerin zur Bundestagswahl 2021

Karoline Otte (24) aus Notheim erhielt auf unserer Landesmitgliederversammlung am 3. Oktober einstimmig das Votum der GRÜNEN JUGEND Niedersachen zur Bundestagswahl 2021. Damit wird sie sich mit Unterstützung der GRÜNEN JUGEND auf einen aussichtsreichen Listenplatz bei der im Frühjahr anstehenden Listenaufstellung von Bündnis 90 /die Grünen Niedersachen bewerben. Außerdem bewirbt sich Karo Otte als Direktkandidatin der Grünen im Wahlkreis 52 (Goslar, Northeim, Osterode).

Hier stellt Karo sich vor:

Mein Name ist Karoline Otte, ich bin 24 Jahre alt und komme aus dem Landkreis Northeim. Hier wohne ich mit meinem Mann und meiner 9 Monate alten Tochter im Moringer Ortsteil Fredelsloh. Zur Zeit befinde ich mich in Elternzeit, ansonsten arbeite ich in der Verwaltung beim Landkreis Göttingen. Hier habe ich auch mein duales Studium zur Verwaltungsbetriebswirtin absolviert.

 Bei der Grünen Jugend und den Grünen bin ich seit 10 Jahren. Ende 2010 gründete sich in Northeim eine Ortsgruppe der Grünen Jugend und hier begann mein politisches Engagement. Seitdem habe ich mich, neben der Ortsgruppenarbeit, auch bei den Altgrünen im Kreisvorstand eingebracht. 2016 wurde ich in den Northeimer Kreistag gewählt. Seitdem bin ich stellvertretende Fraktionsvorsitzende und u.a. für die Themen Soziales, Finanzen, Schule und Jugendhilfe zuständig. Weil wir eine kleine Fraktion sind, habe ich aber auch immer wieder an ganz anderen Themen, wie zum Beispiel der Ausweisung von Naturschutzgebieten und zur Umsetzung von kommunalem Klimaschutz, gearbeitet.

Für die Grüne Jugend Niedersachsen sitze ich seit 2018 im Parteirat der Mutterpartei und berate dort den Grünen Landesvorstand.

Ich kandidiere für den Bundestag, weil ich mich einbringen möchte für konsequenten Klimaschutz und echten Feminismus.

Für unsere Zukunft und damit auch für mich, ist CO2 Neutralität bis 2035 nicht verhandelbar. Der Wandel, der dafür notwendig ist, findet in unseren Städten und Gemeinden statt. Hier muss die Verkehrswende passieren, die innerhalb der nächsten 10 Jahr Autos überflüssig macht. Hier wird an einer dezentralen Energiewende gearbeitet, die in 10 Jahren aus der Kohle aussteigt und die Strom und Wärme 5 Jahre später zu 100% aus erneuerbaren Quellen liefert. Zu dieser Wende müssen wir unsere Städte und Gemeinden empowern, dafür möchte ich im Bundestag eintreten.

Damit meine Tochter, in einer selbstbestimmten Zukunft leben kann, müssen wir das Ende des Patriachats auch im Bundestag einläuten. Hier müssen die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, die einen gesellschaftlichen Wandel vorantreiben, an dessen Ende bezahlte, wie private Care-Arbeit wirklich gleichberechtigt zwischen den Geschlechtern aufgeteilt wird. Eine Zeit von wirksamen freiwilligen Selbstverpflichtungen hat es nie gegeben. Es braucht den gesetzlichen Rahmen, der Frauen an die Tische bringt, an denen Entscheidungen getroffen werden. Denn Entscheidungsgremien brauchen die Perspektive weiblicher Lebensrealität, um gute Entscheidungen für alle treffen zu können.

Das Patriachat und die Klimakrise sind meine zwei großen Baustellen unserer Zeit, für die ich den Wandel im Bundestag vorantreiben will. An beiden Krisen wird seit Jahrzehnten herumgedoktert. Das muss ein Ende haben. Ein Pflästerchen hier und da ist nicht die Lösung. Unser System muss sich fundamental ändern, damit die Zukunft das gute Leben für alle bringt! 

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