Strukturbeschlüsse

Für Wahlkämpfe und politische Kampagnen haben wir in den letzten Jahren immer
stärker auf soziale Medien gesetzt und uns in diesem Bereich professionalisiert.
In diesen wichtigen Einsatz von Social-Media fließt dabei inzwischen immer mehr
Zeit, die dem Landesvorstand am Ende des Tages für seine politische Arbeit
fehlt. Um dennoch unsere Präsenz in sozialen Netzwerken beizubehalten und
langfristig konstante Social-Media-Arbeit zu ermöglichen, soll hiermit ein Team
für Social-Media und Öffentlichkeitsarbeit entstehen.

Damit soll mehr Mitgliedern die Chance zur Mitarbeit gegeben werden und auch
solche miteinbezogen werden, die sich vor allem für Öffentlichkeitsarbeit
interessieren. Das Team soll in Absprache mit dem Landesvorstand Infotexte,
Sharepics und Print-Materialien entwickeln und kann politische Kampagnen
initiieren. Den Mitgliedern des Teams sollen damit wesentliche
Gestaltungsfreiheiten gegeben werden, ohne, dass Doppelstrukturen zum
Landesvorstand entstehen.

Das Team besteht aus zwei von der Mitgliederversammlung quotiert gewählten
Basismitgliedern. Es wird ergänzt durch zwei Mitglieder des Landesvorstandes,
die der Landesvorstand aus seinen Reihen bestimmt.

Durch das Team wird:

  • die Social-Media Arbeit weiter professionalisiert und Aufgaben an solche
    Mitglieder delegiert, die hier den Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit
    sehen.
  • langfristige und konstante Präsenz auf vielen verschiedenen Plattformen
    ermöglicht, sodass unsere politischen Inhalte möglichst viele Menschen
    erreichen.
  • mehr Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, öffentliche Kampagnen anzustoßen
    und diese innerhalb einer festen Teamstruktur zu verfolgen.

Aufgaben des Teams sollen sein:

  • Das Erstellen von Infotexten und Sharepics für Posts auf Social-Media
    (Instagram, Twitter, Facebook, etc.). Außerdem könnendurch das Team auch
    Broschüren und andere Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit erstellt
    werden.
  • Die Konzeption langfristiger politischer Kampagnen in Zusammenarbeit mit
    dem Landesvorstand.
  • Die Begleitung einiger GJN-Veranstaltungen (insbesondere der
    Landesmitgliederversammlungen) auf Social-Media.

Das Team für Social-Media und Öffentlichkeitsarbeit wird auf dieser
Landesmitgliederversammlung auf ein Jahr gewählt. Anschließend soll die
Einrichtung des Teams evaluiert werden.

Unser Verband wächst immer weiter. Das ist wunderbar, stellt uns alle aber auch
vor neue Herausforderungen. Eine der Kernaufgaben der GRÜNEN JUGEND
Niedersachsen ist es, Bildungsveranstaltungen zu planen und durchzuführen.
Aufgrund der Vielzahl an politischen und organisatorischen Aufgaben des
Landesvorstandes konnte bisher viel zu selten eine strategische,
themenübergreifende Planung unserer Bildungsarbeit stattfinden. Es ist aber
unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass gerade Neumitglieder in einem wachsenden
Verband durch eine strategisch stringente Bildungsarbeit schnell das Werkzeug an
die Hand bekommen, um den politischen Diskurs mitzugestalten. Gleichzeitig
müssen wir feststellen, dass unser Bildungsprogramm in der Vergangenheit zu
selten interessante Angebote für Menschen bereitgehalten hat, die schon länger
dabei sind und eher ein Interesse an vertiefenden Angeboten haben.Gerade im
Doppelwahlkampfjahr 2021 werden die politischen Herausforderungen und Aufgaben
und die Planung und Durchführung unserer Bidlungsarbeit nicht vom Landesvorstand
allein zu bewältigen sein.

Das gute an einem wachsenden Verband ist, dass es eine steigende Anzahl an
Mitgliedern gibt, die Interesse haben, sich im Landesverband einzubringen.
Deshalb schlagen wir hiermit die Schaffung eines neuen, nur für Bildungsarbeit
zuständigen Bildungsteams, vor, das aus vier von der Mitgliederversammlung
quotiert gewählten Basismitgliedern besteht. Das Bildungsteam wird ergänzt durch
zwei Mitglieder des Landesvorstandes, die
der Landesvorstand aus seinen Reihen
bestimmt.

Wir werden damit:

  • Mitbestimmung und Strategiefindung in der Bildungsarbeit stärken,
    besonders das Arbeitsprogramm soll hier Orientierung bieten.
  • Bildungsarbeit und politische Praxis eng zusammen denken. Bildungsarbeit
    kann nicht allein stehen, sondern soll zukünftig eng mit unseren anderen
    Tätigkeiten wie Kampagnen zusammengedacht werden. Dieses Team wird
    gemeinsam mit dem Landesvorstand einen Seminarplan aufstellen.
  • Ziel unserer Bildungsstrategie ist es explizit, eine gute Mischung aus
    Grundlagen- und Fachveranstaltungen zu gesellschaftlich relevanten oder
    aktuellen politischen Themen zu veranstalten.

Aufgaben des Bildungsteams sollen sein:

  • Eigenständig, aber auch gemeinsam mit Landesvorstand und Basismitgliedern,
    Themen aussuchen, die sowohl Teil einer langfristigen Bildungsstrategie
    sein können, als auch an aktuelle und geplante Kampagnen anknüpfen können.
  • Erarbeitung, Vorbereitung, Planung verschiedener Bildungsformate zu den
    gewählten Themen.
  • Organisatorische Planung und Durchführung der Bildungsveranstaltungen in
    Kooperation mit dem Landesvorstand, der Landesgeschäftsstelle, der
    Ortsgruppe vor Ort und ggf. eines Prep-Teams.
  • Zusammenarbeit mit den Landesarbeitskreisen, Fachforen oder anderen
    Landesverbänden bei der Planung von Bildungsveranstaltungen.
  • Zu gewährleisten,dass Veranstaltungen landesweit und nicht nur in den
    mitgliederstarken Ortsgruppen stattfinden.
  • Da der Verband stetig wächst und eine hohe Fluktuation aufweist, ist
    darauf zu achten, dass ein regelmäßiges Grundlagenbildungsangebot zu den
    vielfältigen inhaltlichen Schwerpunkten des Landesverbandes zur Verfügung
    gestellt wird.

Das Bildungsteam wird auf dieser Landesmitgliederversammlung auf ein Jahr

gewählt. Anschließend soll die Einrichtung des Teams evaluiert werden.

In dem Arbeitsprogramm möchten wir gemeinsam mit euch bestimmen, welche Ziele sich der Landesverband für 2020 setzt.

In der ‚politischen Lage‘ reden wir über aktuelle Themen wie Friday’s for Future und den Rechtsruck.

In ‚Bildungsarbeit‘ beschreiben wir, was im vergangenen Jahr gut und was nicht gut bei Seminaren geklappt hat. Wir wollen, dass sich der Landesvorstand überlegt, wie mehr Menschen zu Seminaren kommen können.

Als ‚inhaltliche Schwerpunkte‘ für 2020 schlagen wir Feminismus, Klimagerechtigkeit, Kommunalpolitik, das Volksbegehren „Artenvielfalt“ und Antifaschismus vor.

Unter ‚GJN-Strukturen‘ sprechen wir darüber, dass die GRÜNE JUGEND Niedersachsen immer mehr Mitglieder hat und wie wir damit umgehen können.

Unter ‚GJN nach Außen‘ geht es darum, dass wir als GRÜNE JUGEND Niedersachsen unsere Pressearbeit verbessern möchten. Außerdem möchten wir noch mehr Soziale Netzwerke (zum Beispiel Instagram) nutzen.

Zusammenfassung:

Europa ist und bleibt in der Krise. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert verschieden Maßnahmen in der Migrationpolitik ( zB sichere Fluchtwege), Sozialpolitik (zB eine euopäische Sozialversicherung) und derWirtschaftspolitik (zB Verbot von Menschenrechtsverletzung in Lieferketten). Der Antrag hat vor allem das Ziel dadurch eine europäische Republik zu schaffen.

Arbeitsprogramm

Zusammenfassung
In diesem Arbeitsprogramm möchten wir gemeinsam mit euch festlegen, was wir uns im kommenden Jahr vornehmen.
Es ist aufgeteilt nach „Politische Lage“, „Bildungsarbeit“, „Inhaltliche Schwerpunkte“, „GJN Strukturen“ und „GJN nach außen“.

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen wählt auf der nächsten regulären Landesmitgliederversammlung im Herbst 2018 ein sechsköpfiges Wahlkampfteam, um so gut organisiert in den Europawahlkampf 2019 starten zu können.

Gemeinsam mit dem Landesvorstand und in Rücksprache mit den Planungen des Bundesverbandes soll eine Kampagne zur Unterstützung junggrüner Kandidat*innen für die Wahl zum Europäischen Parlament erarbeitet werden. Entscheidungen mit finanziellen Auswirkungen oder Öffentlichkeitswirksamkeit werden dabei vom Landesvorstand final getroffen. Ein Konsens mit dem Wahlkampfteam ist verstärkt anzustreben.

Die Grüne Jugend Niedersachsen möchte ihre Inhalte für Alle verständlich haben.

Die Grüne Jugend Niedersachsen will ihre Inhalte auch in Leichter Sprache schreiben.

Die Grüne Jugend Niedersachsen will in diesem Jahr zu allen Inhalten Texte in Leichter Sprache schreiben.

Dies wird bei zukünftigen Beiträgen direkt bei Veröffentlichung umgesetzt. Es wird der LAK Inklusion gegründet. Dieser soll sich mit dem Thema Barrierefreiheit in der GJ Niedersachen auseinandersetzen. Ein Fokus wird auf der Bereitstellung von Expertise zum Thema Leichte Sprache innerhalb der GJ Niedersachsen liegen. Der LAK übersetzt Texte der GJ Niedersachsen in Leichte Sprache.

In allen gesamtverbandlichen schriftlichen Erzeugnisse der GJN (Pressemitteilungen (PMs), Publikationen, Aufrufe, Sticker etc.) wird ab dem Zeitpunkt der Verabschiedung dieses Beschlusses verbindlich mit dem Genderstar (z. B. Lehrer*in) gendersensible Sprache verwendet. Hierbei soll es nicht darum gehen, Mitgliedern der GJN eine bestimmte Form der gendersensiblen Sprache aufzuzwingen, sondern der queerfeministischen Gesamtauffassung des Verbandes gerecht zu werden.

Basis- und Ortsgruppen bleibt die Art und Weise ihre schriftlichen Erzeugnisse gendersensibel zu gestalten natürlich vollständig selbst überlassen, wie auch Antragssteller*innen bei LMVen.