Artus

 

Alter: 18

Hier kandidiere ich: Schwarme, Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, Landkreis Diepholz

Wie ich zur Politik gekommen bin:

Der wesentliche Grund, warum ich mich in der Kindheit mit einigen politischen Themen beschäftigt habe, waren die Zeitungen in unserem Haus. Schon früh habe ich etwa ab der achten Klasse regelmäßig einen Blick in die ZEIT geworfen, die Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Broschüren von Greenpeace zum Klimawandel oder zur Atomkraft gelesen. Darum war ich mit 12 Jahren Mitorganisator*in einer Demo durch Schwarme nach Fukushima (2011) und war kurz darauf Mitbegründer*in der ersten Bürgersolaranlage “BISS I” auf dem Dach der Schwarmer Grundschule. In der Schule empfand ich die Beschäftigung mit dem politischen Schaffens Hannah Arendts besonders prägsam.

Meine wichtigsten Projekte:

Ich lebe zusammen mit meiner Familie auf dem Biolandhof Meyer-Toms. Daher ist die Landwirtschaft für mich eine Herzensangelegenheit. Einerseits ist die Nachfrage nach ökologischen und regionalen Produkten höher denn je. Andrerseits gibt es einen zum Teil enormen Marktdruck, in dem kleinere Betriebe den Kürzeren ziehen und aufgeben müssen. Daher sollte es neben finanziellen Förderungen auch Hilfeleistungen und Vereinfachungen bei bürokratischen Kontrollverfahren geben.

Wichtig ist mir der Verkehr: Ich persönlich bewege mich wann immer möglich schadstofffrei mit dem Rad. Ich möchte, dass möglichst viele Menschen mir das nachtun. Aber dafür muss es die richtigen Vorraussetzungen geben. Nicht alle Straßen müsse Fahrradwege haben – das ist nur bei den Kreis- und Landstraßen erforderlich. Aber damit es sicher ist, auf der Straße zu fahren, muss es mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen geben, die auch eingehalten werden müssen. Auch Anwohner*innen mit Kindern sind dankbar dafür. Bei der Flurbereinigung und der Sanierung von Feldwegen sollte die Nutzung als Fahrradstraße mit einbezogen werden.

Unsere Situation beim öffentlichen Nahverkehr würde ich als mäßig bezeichnen. So gibt es aus Schwarme keinen direkten Bus nach Bremen. Der nächste Bahnhof in Syke hat eine vorteilhafte halbstündige Taktung nach Bremen. Diese sollte auch auf Diepholz ausgeweitet werden – das ist schließlich der Verwaltungssitz unseres Landkreises. Langfristig sollte das Bremer Straßenbahnnetz auf Weyhe und Stuhr erweitert werden.

Beim Thema Digitalisierung hat ja unsere Kreishauptstadt gerade einen Preis abgeräumt. Ich finde das sollten wir uns zum Vorbild nehmen: Institutionen und Unternehmen der Gemeinde könnten besser bei Facebook oder Google Maps vertreten sein oder die Einträge sind nicht aktuell. Weiterhin trete ich für schnelle Glasfaserinternetverbindungen auch außerhalb der Siedlungen ein.

Was ihr sonst noch wissen solltet:

Außer bei der Grünen Jugend bin ich Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, der Deutschen Esperantojugend (DEJ), der Unabhängigen Wählergemeinschaft Schwarme (UWG), der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Gesellschaft zur wissschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP).

Ich trete für eine Postwachstumsökonomie ein. Die Gemeinde sollte sich höchstmögliche Nachhaltigkeit auf die Fahnen schreiben. Das umfasst Regionalisierung, Ressourcen- und Energienutzung nach Maß (Suffizienz) & Effizienz.

Hast du Fragen zu diesen Positionen? Oder bist du ein junger Mensch und es gibt ein Thema, das ich vertreten sollte? Ihr könnt mich unter artuselias@posteo.de und der Telefonnummer +49 1520 3673965, auf Facebook und Twitter (@artuselias) erreichen.

Kindertagesstätten und Kinderkrippen sind der erste Bildungsschritt und sollten jedem Kind offenstehen. Sie sind nicht nur Betreuungsangebote, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei den Eltern ermöglichen, sondern bringen Kindern viele soziale Fähigkeiten bei, die später wichtig sind. Leider machen es hohe Kita-Gebühren an manchen Orten für viele Familien unmöglich, ihre Kinder in die Kita zu schicken. Das verschärft soziale Ungerechtigkeiten, weil gerade ärmere Kinder die Bildungsangebote der Kita verpassen und schwieriger mit gleichaltrigen in Kontakt kommen. Wir wollen das ändern und treten bei den Kommunalwahlen am 11.9. für eine kostenlose Kita-Versorgung für alle Kinder ein.

Wie hoch sind die Gebühren bei euch vor Ort? Kennt ihr Familien, die sich die Kita nicht leisten können? Lasst es uns in den Kommentaren wissen und schreibt euren Abgeordneten vor Ort!

Und nicht vergessen: Am 11.9. brauchen wir euer Kreuz für Solidarität!

Lange mussten Asylbewerber*innen erst zum Sozialamt gehen und sich einen Krankenschein ausstellen lasse, bevor sie zum Arzt gehen konnten. Die elektronische Gesundheitskarte, die es in Niedersachsen offiziell seit dem 01.April gibt, soll dafür sorgen, dass sie direkt in eine Praxis gehen und sich behandeln lassen können. Die Kosten tragen dabei die Kommunen. Dennoch wird die elektronische Gesundheitskarte in Niedersachsen kaum in den Kommunen eingeführt, da diese befürchten, dass es mit elektronischer Gesundheitskarte teurer für sie wird – Studien haben jedoch gezeigt, dass es im Gegenteil günstiger werden sollte, da der hohe bürokratische Aufwand wegfällt. Außerdem muss diese unerträgliche Situation für die Asylsuchenden beendet und ihnen eine menschenwürdige medizinische Versorgung gewährleistet werden!

In Delmenhorst wurde die Gesundheitskarte vor kurzem eingeführt, andere Kommunen können sich ein Beispiel daran nehmen.

Deswegen brauchen wir am 11.9.euer Kreuz für Solidarität!

Wenn es um transparente Kommunalpolitik geht, müssen wir auch über den Haushalt sprechen. Wir wollen die Entscheidungsprozesse und Haushaltsdebatten für alle Bürger*innen nachvollziehbar und leichter zugänglich gestalten. Jede*r soll in der Lage sein, mitreden zu können und nachlesen können, wo das Geld in den Kommunen landet!
Transparente Politik bietet außerdem die Chance, das Interesse der Bürger*innen an Politik zu erhöhen und so der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken.

Deswegen brauchen wir am 11.9. euer Kreuz für Transparenz!

Alle unsere Positionen zur Kommunalwahl findest du auf http://gj-nds.de/…/kommunalpolitische-grundsaetze-der-gjn-…/

Alle Infos zu unserer Kampagne findest du hier: http://gj-nds.de/kommunalwahl/

Angesichts der neuesten Enthüllungen zum iranischen Atomprogramm fordert die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) das Ende der wirtschaftlichen Kooperation der niedersächsischen Landesregierung mit dem iranischen Regime. Nach Berichten des Bundesverfassungsschutzes hatte Bundeskanzlerin Merkel am Donnerstag zugegeben, dass das iranische Atomwaffenprogramm trotz der internationalen Vereinbarungen von Anfang diesen Jahres fortgesetzt wird.