Zusammenfassung

Unser grundlegend neu gedachtes Schulsystem beinhaltet:

  • Eine Schule für Alle
  • gebundene, rhythmisierte Ganztagsschule
  • späterer Schulbeginn mit Betreuungsangebot
  • Schüler*innen als Menschen mit individuellen Bedürfnissen und Interessen sehen
  • Flexibilität, Freiräume für Schulen
  • keine Hausaufgaben
  • kleine Lerngruppen
  • jahrgangsübergreifender Unterricht
  • Projektunterricht statt starre Fächer
  • regelmäßige Gespräche zwischen Lehrkräften und Schüler*innen
  • Entwicklungsberichte statt Noten
  • multiprofessionelle Teams
  • Barrierefreiheit
  • demokratische Schule
  • Antidiskriminierungstrainings und -strategien
  • Entstigmatisierung von psychischen Krankheiten
  • Mehrwert durch Digitalisierung; Sensibilisierung und Prävention
  • Berufscoaching einführen
  • Kreativität fördern
  • Schule europäisch und über die Grenzen Europas hinausdenken
  • kritisches Denken fördern
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung institutionalisieren

Zusammenfassung

Die GJN fordert

  • Abschaffung des NC als Hochschulzulassungskriterium
  • Etablierung mehrstufiger studiengangsbezogener Auswahlverfahren, die sozioökonomischen Status der Bewerber*innen berücksichtigen
  • dass die gesellschaftlichen, institutionellen und infrastrukturellen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, sowohl die Anzahl der Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen zu erhöhen, als auch ein gesetzliches Recht auf einen Masterstudienplatz etablieren zu können.
  • Förderangebote, die sich an Studierende mit niedrigem sozio-ökonomischen Status richten

In dem Arbeitsprogramm möchten wir gemeinsam mit euch bestimmen, welche Ziele sich der Landesverband für 2020 setzt.

In der ‚politischen Lage‘ reden wir über aktuelle Themen wie Friday’s for Future und den Rechtsruck.

In ‚Bildungsarbeit‘ beschreiben wir, was im vergangenen Jahr gut und was nicht gut bei Seminaren geklappt hat. Wir wollen, dass sich der Landesvorstand überlegt, wie mehr Menschen zu Seminaren kommen können.

Als ‚inhaltliche Schwerpunkte‘ für 2020 schlagen wir Feminismus, Klimagerechtigkeit, Kommunalpolitik, das Volksbegehren „Artenvielfalt“ und Antifaschismus vor.

Unter ‚GJN-Strukturen‘ sprechen wir darüber, dass die GRÜNE JUGEND Niedersachsen immer mehr Mitglieder hat und wie wir damit umgehen können.

Unter ‚GJN nach Außen‘ geht es darum, dass wir als GRÜNE JUGEND Niedersachsen unsere Pressearbeit verbessern möchten. Außerdem möchten wir noch mehr Soziale Netzwerke (zum Beispiel Instagram) nutzen.

Die Digitalisierung vieler Lebensbereiche schreitet immer weiter voran, ein

guter Teil unserer Kommunikation erfolgt elektronisch und oftmals geht es dabei

um sensible Daten, die das Recht auf informationelle Selbstbestimmung betreffen.

Wichtig ist also, dass die eingesetzte Software sicher und zuverlässig ist.

Freie Software bedeutet weitaus mehr als „Open Source“ und gewährt allen

Anwender*innen vier grundlegende Freiheiten: Die Software nach Belieben zu

nutzen, zu untersuchen, zu verändern und (auch verändert) zu verbreiten.

Spätestens seit den Enthüllungen des Whisteblowers Edward Snowden im Sommer 2013

ist klar, dass namhafte Konzerne, insbesondere, aber sicherlich nicht nur, in

den USA mit Geheimdiensten kooperieren (müssen), die großes Interesse daran

haben, Zugriffsmöglichkeiten über Hintertüren zu bekommen oder vorhandene

Sicherheitslücken auszunutzen. Auch deutsche Behörden, wie das BKA, halten

Sicherheitsschwachstellen bewusst offen, um einsatzfähige Staatstrojaner zu haben. Der

globale Sicherheitswahn schafft hier also Unsicherheiten und Schwachstellen, die auch von

anderer Seite für alle möglichen Zwecke missbraucht werden können.

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen solidarisiert sich mit Klimabewegungen, vor allem auch, wenn deren Mittel der zivile Ungehorsam ist. Dabei ist es jedoch wichtig, dass diese die kapitalistischen, rassistischen und sexistischen Strukturen, an denen die Klimakrise gewachsen ist, ebenfalls kritisieren, um dem Anliegen angemessen gerecht zu werden.

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert die Einführung des Wassercents als Ausgleichszahlung für einen hohen Wasserverbrauch an die betroffenen Staaten sowie das Ende der Privatisierung von Wasserquellen. Des Weiteren fordert die GRÜNE JUGEND Niedersachsen, dass die Förderung von Wasser unter Betrachtung der Belastung der Biotope geschieht und die Erhöhung des Anteils der weltweiten Aufbereitung des Abwassers.

Let’s divest!(Englisch: to divest – ablegen, abstoßen); Divestment bedeutet
Desinvestition.
Nicht erst seit Fridays for Future ist klar: Wir rasen auf eine
Klimakatastrophe zu. Seit Beginn der industriellen Revolution emittieren wir CO
2
und andere Treibhausgase in die Atmosphäre. Die Folgen bekommen wir schon zu
spüren – vor allem an Negativrekorden, die immer offensichtlicher werden. Die
Eisfläche der Arktis hat sich zum Beispiel um die Hälfte reduziert. Wir haben
eines der wichtigsten Ökosysteme, die Arktis, der Erde angegriffen und quasi
weggeschmolzen. Doch das ist nicht das Einzige:

  • Die letzten drei Jahrzehnte – jedes für sich war wärmer als jedes
    vorangegangene Jahrzehnt.
  • Die Permafrostböden in Sibirien – tauen und setzen Methan frei, das die
    Klimakrise nochmals verstärkt.
  • Inseln gehen unter – Menschen die aufgrund dessen fliehen müssen, werden
    mehr.
  • Die Ozeane – um 30 % saurer geworden.
  • Das westantarktische Eisschild- instabil.
  • Gletscher – schmelzen schneller als je zuvor.

Aktions- und Demotraining

Wir möchten Euch herzlich zum Aktions- und Demotraining am 20. November, 18.00 Uhr, ins Grüne Zentrum Hannover einladen (Senior-Blumenberg-Gang 1, ca. 10 Fußminuten vom Hbf.)

 

Wie verhalte ich mich auf einer Demo? Welche weiteren Aktionsformen gibt es? Was muss ich beachten und wie sollte ich mich verhalten? Welche Rechte hat die Polizei und welche nicht? Was ist eigentlich eine Bezugsgruppe und wie finde ich eine? Auf diese und noch viel mehr Fragen wollen wir theoretisch und praktisch nächsten Mittwoch Antworten finden. Dafür haben wir eine erfahrene Aktivistin und Aktionstrainerin als Referentin eingeladen – es wird interessant und auch ein bisschen lustig!

Eine Mutter ist nach deutschem Recht eine Frau, die ein Kind geboren hat. Das heißt sie muss zwei Bedingungen erfüllen: erstens muss sie eine Frau sein und zweitens geboren haben. Aktuell klagt ein Trans*mann vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, da er in der Geburtsurkunde seines Kindes als Mutter eingetragen ist. Das perfide daran ist vor allem, dass in der Kategorie Mutter kein männlicher Name stehen darf, denn nach Gesetz ist eine Mutter ja eine Frau. Das bedeutet, dass Trans*männer, die Kinder geboren haben, in den Geburtsurkunden dieser unter ihrem Deadname, ihrem alten Namen, stehen. Das ist einerseits psychischer Terror für die entsprechenden Personen, da sie diesen Namen nicht mehr tragen und es für die meisten Trans*menschen sehr schlimm ist, mit diesem alten Namen in Verbindung gebracht zu werden, da er einer alten Identität angehört. Zweitens ist das auch rechtlich ein großes Problem, denn wenn der entsprechende Trans*mann eine Namen- und Personenstandsänderung durchgeführt hat, gibt es die Person, die auf der Geburtsurkunde steht, juristisch gar nicht mehr.