Die Grüne Jugend Niedersachsen fordert die stärkere Repräsentanz weiblicher Geschichte in allen gesellschaftlichen Kontexten, insbesondere in der Schulbildung.

Weibliche Geschichte, weibliche Persönlichkeiten, deren historischen Errungenschaften, sowie jegliche feministisch-emanzipatorische Bewegungen erhalten weder im Geschichts-Unterricht noch in anderen Bereichen der Schulbildung genügend Platz, meist sogar nicht einmal Erwähnung.

Heute wird das neue niedersächsische Schulgesetz im Landtag abschließend beraten und beschlossen. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) begrüßt die Änderungen als Weg zu weniger Stress und Leistungsdruck in der Schule.

Dazu erklärt Marcel Duda, Sprecher der GJN: „Das neue niedersächsische Schulgesetz ist ein wegweisender Schritt in Richtung einer inklusiven, selbstbestimmten Bildung. Mit der Rückkehr zum G9-Abitur erkennt das Land an, dass gutes Lernen Zeit und Muße braucht. Auch die Inklusivität des Schulsystems wird durch eine Stärkung der Gesamtschule, dem Ersetzen der Laufbahnempfehlung durch ein persönliches Beratungsgespräch sowie durch das Auslaufen einiger Förderschultypen deutlich erhöht. Wir hoffen, dass Rot-Grün den eingeschlagenen Pfad auch gegen starke Widerstände konsequent fortsetzt. Nur mit echter Bildungsgerechtigkeit ist ein Schulfrieden möglich!“

LGBTT-Feindlichkeit (Lesbian-, Gay-, Bi-sexual-, Transgender-, Transsex-Feindlichkeit) ist Alltagsrealität und besonders brisant im Umfeld Schule, da sich dort im hohen Maße Charakter und Identität entwickeln. Dies führt zu schwerwiegenden Problemen bei Jugendlichen, welche von Ausgrenzung über Depression hin zu erhöhten Suizidraten reicht. Wir möchten eine Schule, in der sich jede♥r wohl fühlt und in der Vielfalt als Bereicherung verstanden wird.