Wir leben in einer für die Auseinandersetzung mit der Shoah wichtigen Schwellenzeit, da die letzten Überlebenden und Zeitzeug*innen in den nächsten Jahren sterben werden. Gleichzeitig gewinnen antisemitische Bewegungen und Verschwörungstheorien weltweit und auch in Deutschland an Zulauf. Deswegen ist es umso wichtiger, jetzt Maßnahmen zu ergreifen, um auch für die kommenden Generationen die Forderungen aufrecht zu erhalten. Unserem antifaschistischem Selbstverständnis ebenso wie unserer historischen Verantwortung folgend wenden wir uns gegen jeden Antisemitismus.

Angesichts der neuesten Enthüllungen zum iranischen Atomprogramm fordert die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) das Ende der wirtschaftlichen Kooperation der niedersächsischen Landesregierung mit dem iranischen Regime. Nach Berichten des Bundesverfassungsschutzes hatte Bundeskanzlerin Merkel am Donnerstag zugegeben, dass das iranische Atomwaffenprogramm trotz der internationalen Vereinbarungen von Anfang diesen Jahres fortgesetzt wird.