Imported

Auf ihrer Landesmitgliederversammlung am Wochenende in Lüneburg wählt die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) turnusgemäß einen neuen Landesvorstand und setzt sich mit ihrer neuen Rolle als Jugendorganisation einer Regierungspartei auseinander.
Simon Oehlers, der als Sprecher der GJN wieder kandidiert, freut sich, dass sich viele der von den Mitgliedern eingereichten Anträge auch auf die neue Rolle der Grünen in der Landesregierung beziehen: „Es wird an diesem Wochenende auch um unser neues Verständnis als Jugendorganisation einer Regierungspartei gehen. Unsere Erwartungen an Partei und Regierung sind groß. Das werden wir durch viele Beschlüsse zum Ausdruck bringen.“
Unter dem Titel „Let“s talk about sex“ befasst sich die Landesmitgliederversammlung der GJN schwerpunktmäßig mit dem Thema Geschlechterrollen, Gleichstellung und Sexualität.
Dazu erklärt Carolin Jaekel, die als Sprecherin aus dem Landesvorstand der GJN ausscheidet: „Die schwarz-gelbe Verhinderungspolitik bei der überfälligen Frauenquote in Aufsichtsräten und bei der dringend gebotenen Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften sowie der weit verbreitete Brüderle-Sexismus zeigen, wie aktuell und wichtig unser LMV-Thema für die Gesellschaft ist. Wir freuen uns auf spannende Workshops und kontroverse Antragsdiskussionen.“
Die Landesmitgliederversammlung wird in den Räumlichkeiten des MTV Treubund Lüneburg stattfinden.
Alle weiteren Infos zur Landesmitgliederversammlung der GJN:
http://lmv.gj-nds.de

Am 12. März wurden nach Angabe der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) vier Jugendliche aus Osnabrück auf der Suche nach verwertbaren Lebensmitteln in Müllcontainern eines örtlichen Lebensmittelladens erwischt und angezeigt.

Hierzu äußert sich Carolin Jaekel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen (GJN): „Wir finden es völlig unverständlich, dass der Ladeninhaber auch nach einem Gespräch mit den Jugendlichen an seiner Anzeige festhält und fordern ihn auf, von einem überzogenen Strafprozess wegen des Durchwühlens von Müll abzusehen. Containern ist kein Verbrechen! Es braucht keine Anzeigen, sondern mehr engagierte Jugendliche, die sich auf diese Art aktiv gegen die Wegwerfgesellschaft einsetzen.“
Simon Oehlers, Sprecher der GJN, ergänzt: „Wir unterstützen die Jugendlichen in ihrer Kritik, dass hier noch verwertbare Lebensmittel weggeworfen werden, während anderswo Menschen verhungern. Nirgendwo auf der Welt werden so viele Lebensmittel vernichtet wie in Deutschland. Allein mit dem jährlich in Deutschland weggeworfenen Brot, könnte man im selben Zeitraum ganz Niedersachsen versorgen. Daher muss sich die Rechtslage ändern, so dass Containern nicht mehr strafbar ist und auch die Haltbarkeitsregelungen der Lebensmittel müssen sich ändern.“

Seminar zu Wirtschaftswachstum, angeblichem oder reellem Wachstumszwang und der Kritik daran

Bei den Grünen ist der „Green New Deal“ Beschlusslage. Dieser Beschluss besagt kurz gefasst, dass Wirtschaftswachstum positiv ist, solange sich dieses auf z. B. Windkraft beschränkt. Postwachstumsökonomen wie Niko Paech dagegen, sind der Meinung, dass Wirtschaftswachstum als solches schlecht ist.
Da die grüne Jugend zu dieser Thematik noch keine Beschlusslage hat werden wir uns genau mit Wirtschaftswachstum und der Kritik daran auseinandersetzen und überlegen, wie wir unser Wirtschaftssystem (den Kapitalismus) überwinden können und was wir politisch fordern können um eine bessere Wirtschaft zu schaffen.

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) kritisiert den halbherzigen Vorstoß des Innenministers, der es künftig den Kommunen freistellen will, ob sie Sozialleistungen für AsylbewerberInnen in bar oder weiterhin in Form von Wertgutscheinen auszahlen.
Dazu sagt Carolin Jaekel, Sprecherin der GJN: „Dieser Erlass ist zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, geht uns aber absolut nicht weit genug. Er weicht unseren Koalitionsvertrag auf, der vorsieht Wertgutscheine abzuschaffen und Leistungen an AsylbewerberInnen in Bargeld auszuzahlen. Die Wertgutscheinpraxis ist und bleibt diskriminierend, auch wenn es den Kommunen freigestellt wird, ob sie davon Gebrauch machen.“
Simon Oehlers, Sprecher der GJN, ergänzt: „Wertgutscheine sind nicht einfach nur eine andere Währung, sondern sie schreiben vor, was konsumiert werden darf und sie werden nicht überall akzeptiert. Wir fordern Boris Pistorius auf, seinen Erlass zu korrigieren und das stigmatisierende Gutscheinsystem komplett abzuschaffen. Flüchtlinge dürfen insbesondere unter einer rot-grünen Landesregierung nicht wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Wer in Niedersachsen Anspruch auf Asylleistungen hat, muss Bargeld statt Wertgutscheine erhalten – und zwar flächendeckend, in jeder Kommune.“

Diskussionsabend am Gründonnerstag im Freizeitheim Linden (Hannover)

28.03 19 Uhr, Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4 30451 Hannover, Linie 10 (Ahlem) Ungerstraße
Muss sich der Gesetzgeber der christlichen Tradition in Niedersachsen verpflichtet fühlen und durch das Feiertagsgesetz die uneingeschränkte Ausübung der Religion sicherstellen? Oder schränkt das staatlich verordnete Spaßverbot die Handlungsmöglichkeiten von Menschen zu unrecht ein und diskriminiert damit Menschen, die nicht dem christlichen Glauben angehören?

Als GRÜNE JUGEND Niedersachsen wollen wir im Sinne des Rechts auf freie Religionsausübung über Sinn und Unsinn des religiös motivierten Tanzverbotes am Karfreitag als Teil des Feiertagsgesetzes diskutieren und freuen uns auf ein spannendes Podium:

Torsten Pappert, Stadtjugendpastor Hannover

Julia Willie Hamburg
, Vorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen

N.N. DGB-Jugend

Linda Neddermann
, Sprecherin für Jugendpolitik in der Grünen Bürgerschaftsfraktion Bremen

Moderation: Carolin Jaekel, Sprecherin der Grünen Jugend Niedersachsen

Alle Interessierten sind herzlich zu dem Diskussionsabend eingeladen. Für GJN-Mitglieder werden Fahrtkosten zu der Veranstaltung nach den üblichen Bedingungen erstattet.

GRÜNE JUGEND und Jusos verurteilen unmenschliche Abschiebung einer Roma-Familie aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg in den Kosovo am vergangenen Samstag

Dazu erklärt Carolin Jaekel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen (GJN): „SPD und Grüne haben im Koalitionsvertrag ganz klar andere Vereinbarungen zur Abschiebepraxis getroffen. Wir fordern die Landesregierung auf, sich an ihre Ankündigungen zu halten und die Wende in der Flüchtlingspolitik auch zu vollziehen. Dazu gehört ein Abschiebestopp von schutzbedürftigen Personen in Länder, in denen ihre Sicherheit gefährdet ist und ihre Integration nicht gewährleistet werden kann.“
Benjamin Köster, Vorsitzender der Jusos, fügt hinzu: „Unabhängig vom Einzelfall verurteilen wir auch ganz klar die Art und Weise der vollzogenen Abschiebung. Dass eine Familie mitten in der Nacht abgeholt und auseinandergerissen wird, ist absolut unmenschlich und darf nicht durch ein SPD-geführtes Innenministerium verantwortet werden. Wir fordern den Innenminister auf, das Vertrauen in den Paradigmenwechsel nicht zu verspielen, Abschiebungen dieser Art zu verhindern und die Familie aus dem Kosovo zurück zu holen.“

Am vergangenen Wochenende bestätigte die Grüne Landesdelegiertenkonferenz in Hannover den rot-grünen Koalitionsvertrag und wählte einen neuen Landesvorstand.

Dazu erklärt Carolin Jaekel, Sprecherin der Grünen Jugend Niedersachsen (GJN): „Die einstimmige Bestätigung verdeutlicht die klare Grüne Handschrift des Koalitionsvertrages. Durch die Beteiligung der GJN an den Koalitionsverhandlungen konnten auch junge, grüne Inhalte im Vertrag verankert werden. So bekennt sich die zukünftige Regierung eindeutig zu der wichtigen Arbeit antifaschistischer Initiativen, will die Bundeswehrwerbung an Schulen einschränken und neue Wege in der Drogenpolitik beschreite
Simon Oehlers, Sprecher der GJN, ergänzt: „Mit diesem Koalitionsvertrag dokumentieren Grüne und SPD ihren Gestaltungswillen und legen den Grundstein für die Realisierung des Politikwechsels. Jetzt müssen vor allem die Studiengebühren schnellstmöglich abgeschafft werden um mehr Gerechtigkeit im Bildungssystem zu schaffen. Hierbei muss klar sein, dass auch Langzeitstudiengebühren unsozial wirken.“

Dem neu gewählten Landesvorstand, mit den jungen Vorsitzenden Jan Haude (31) und Julia Willie Hamburg (26), wünscht die GJN alles Gute bei der Begleitung der neuen Grünen Regierungsarbeit.

Wir werden euch den Koalitionsvertrag vorstellen und auf GJN-Forderungen durchleuchten

Am 20. Januar haben sich die WählerInnen und Wähler mehrheitlich für einen rot-grünen Politikwechsel in Niedersachsen entschieden und die Koalitionsverhandlungen sind nun im vollen Gange.

Die LDK (Landesdelegiertenkonferenz) der Grünen, die über diesen Koalitionsvertrag entscheiden soll, wird am nächsten Wochenende, also am 15. und 16. Februar in Hannover stattfinden.

Die GJN veranstaltet einen Tag vorher eine Info- und Diskussionsveranstaltung in der wir uns gemeinsam dem rot-grünen Koalitionsvertrag widmen wollen und einen genauen Blick auf grüne und vor allem junggrüne Inhalte hierin werfen wollen.

Welche grünen Forderungen finden sich im Vertrag wieder?
Welche Forderungen der GJN sollen Bestandteil künftiger Regierungspolitik werden?
Welche Kompromisse wurden eingegangen und warum?

Dieser und weiterer Fragen werden wir uns im Zuge der Veranstaltung annehmen.
Ich lade euch also herzlich ein zu unserer Veranstaltung „Chancen und Perspektiven für Niedersachsen: Was bringt der Wechsel?“, an Freitag, dem 14. und Samstag dem 15. Februar im Grünen Zentrum in Hannover. (Senior-Blumenberg-Gang 1)

Die Veranstaltung beginnt am Freitag um 18.30 Uhr, der letzte Workshop wird am Samstagmorgen stattfinden. Anschließend gehen wir gemeinsam zur grünen LDK.

Das voraussichtliche Programm sieht folgendermaßen aus:

Freitag, 15.02.

  • bis 18.30: Ankommen
  • 18.30 – 19.00: Beginn / Input Koalitionsvertrag
  • 19.00 – 19.30: Präambel und Finanzen
  • 19.30 – 21.30: Justiz-, Innen- und Sozialpolitik
  • 21.30 – 22.00: Pause
  • 22.00 –23.00: Wissenschaft/Hochschule, Bildung/Schule und Medien, Europa, …

Samstag, 16.02.

  • 10.00 – 11.30: Umwelt, Landwirtschaft und Wirtschaft

GRÜNE JUGND Niedersachsen fordert schnelle Aufklärung der Kurdinnen-Morde und Fortführung der Friedensverhandlungen

Am 9. Februar findet in Göttingen eine Gedenk-Demonstration für die drei getöteten kurdischen Aktivistinnen in Paris statt. Diese wird von der örtlichen GRÜNEN JUGEND unterstützt. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) ruft zur Teilnahme auf und solidarisiert sich mit der friedlichen und demokratischen kurdischen Bewegung in der Türkei.
„Die Ermordung der drei kurdischen Aktivistinnen ist schrecklich und eine Gefahr für den Friedensprozess. Erst zu Beginn des Jahres gaben Verhandlungen über die Entwaffnung der PKK neue Hoffnung auf eine friedliche Lösung. Die Gespräche zwischen der Türkei und dem PKK-Chef Öcalan müssen weitergeführt und alles dafür getan werden, um diesen Fortschritt nicht zu verspielen.“, so Carolin Jaekel, Sprecherin der GJN.

Simon Oehlers, Sprecher der GJN ergänzt: „Diese grausamen Morde müssen lückenlos aufgeklärtund die Friedensgespräche fortgeführt werden. Friedliches und gewaltfreies Zusammenleben von TürkInnen und KurdInnen ist das Ziel. Gewalt und Diskriminierung müssen endlich ein Ende haben.“

Weitere Informationen:

Der Beschluss der GJN zum Thema:

http://www.gj-nds.de//beschluesse/beschluss/13-fuer-ein-ende-von-menschenrechtsverletzungen-und-kriminalisierung-solidaritaet-mit-der-kurdischen-freiheitsbewegung/
Der Aufruf zur Demonstration in Göttingen:

Demonstration: Wir fordern Gerechtigkeit! „Euch zum Trotz werden wir Kurdistan befreien!“