Allgemein

Pressemitteilung: Freitag, 17. Januar 2020

Vor der Jahresauftaktklausur des niedersächsischen Kabinetts fordert das neu gegründete Bündnis „Azubi-Ticket JETZT!“  aus DGB Jugend, Jusos, Junge Union, Grüner Jugend und Jungen Liberalen, ein landesweites Azubi-Ticket zu schaffen. Dieses soll für alle Auszubildenden und
Freiwilligendienstleistenden in allen Bussen, Straßenbahnen und Regionalzügen in Niedersachsen gelten und einen Euro pro Tag kosten. Es muss 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche zu nutzen sowie unbürokratisch und digital zu erhalten sein.
Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung hatten vergangene Woche die Einführung von regionalen 365 €-Tickets für Auszubildende ähnlich dem Semesterticket für Studierende angekündigt. Das Aktionsbündnis fordert  jedoch ein niedersachsenweites Azubi-Ticket und keine regionalen Lösungen.
Ute Neumann, DGB-Bezirksjugendsekretärin, betont: „Die Kosten für die Fahrten zwischen Wohnort, Betrieb und Berufsschule sind für viele Auszubildende immens. Sie brauchen eine flächendeckende Lösung, keinen Flickenteppich. Sonst sind sie Studierenden benachteiligt. Da das Finanzministerium aus dem Jahr 2019 einen Überschuss für den Landeshaushalt von mehr als einer Milliarde Euro erwartet, ist genug Geld für den Start einer landesweiten Lösung da.“ 
„Ein 365-Tage-Ticket ist genau der richtige Schritt. Es setzt einen Anreiz für die berufliche Bildung, ist ein deutliches Signal gegen Fachkräftemangel und schließt die Möbilitätslücke zwischen Studenten, Auszubildenen und Freiwilligendienstleistenden. Neben technischen Lösungen braucht es für eine nachhaltige Verkehrsstrategie auch einen landesweit organisierten ÖPNV. Mit dem digitalen Azubiticket für 1€ am Tag durch ganz Niedersachsen wäre die Basis für einen modernen, zukunftsfähigen ÖPNV gelegt und bisherige regionale Hürden könnten überwunden werden!“, verdeutlicht Matthias Keck, stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union. 
 
Johanna Kuipers und Jakob Blankenburg, Landesvorsitzende der Jusos Niedersachsen betonen: „Die Einführung eines Azubi-Tickets in Niedersachsen stärkt nicht nur Bus und Bahn im Land Niedersachsen, sondern steigert die Attraktivität der beruflichen Bildung und verbessert die Arbeits- und Lebensbedingungen für Auszubildende. Außerdem wird ein Azubi-Ticket zum Standortfaktor, denn andere Bundesländer, wie Hessen bieten Azubis bereits ein 365 Euro Ticket.“ 
Svenja Appuhn, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen, ergänzt: „Die Idee zum Azubi-Ticket fällt nicht vom Himmel. Die grüne Fraktion hat das Thema mit einer Anhörung und einem Antrag bereits letztes Jahr mehrfach auf die Tagesordnung gebracht, passiert ist daraufhin allerdings bisher nichts. Wir erwarten, dass den Ankündigungen der Landesregierung jetzt auch Taten folgen – denn ein kostengünstiger Zugang zum öffentlichen Nahverkehr ist ein unverzichtbarer Schritt in Richtung einer ökologischen Verkehrswende“
„Niedersachsen ist ein Flächenland, das den Ausbau eines modernen ÖPNV parteiübergreifend verschlafen hat. Die kleinteiligen Verkehrsverbünde bremsen die Mobilität im Land. Mit dem landesweiten digitalen Azubi-Ticket wollen wir diese Strukturen aufbrechen, die Ausbildungsberufe in Niedersachsen wertschätzen und einen Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit gehen“, erklärt Lars Alt, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen.
Mehr Informationen zum Bündnis unter www.azubi-ticket.jetzt
 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Svenja Appuhn – Sprecherin GRÜNE JUGEND Niedersachsen // Mail: svenja.appuhn@gj-nds.de // Mobil: +49 157 87615364

Pressemitteilung, Freitag 17. Januar 2020
Gestern wurden erneut 37 Menschen aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben, darunter auch ein Mann aus Niedersachsen. Seit 2016 werden wieder Abschiebungen nach Afghanistan durchgeführt.
Dazu Tomke Appeldorn, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen: „Es ist unfassbar, dass Menschen zur Rückkehr in ein Land gezwungen werden, in dem sie politischer Verfolgung und tödlichem Terror ausgesetzt sind. 
Afghanistan ist nicht sicher – diese Tatsache muss die klare Leitlinie der Politik sein. Wir fordern Innenminister Boris Pistorius dazu auf, ein generelles Abschiebemoratorium zu verhängen. Geflüchtete, die verurteilt werden, in ein Land abzuschieben, in dem ihnen der Tod droht, ist für uns nicht mit dem Grundsatz der Gleichheit vor dem Gericht und der Menschenwürde zu vereinbaren.“

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Tomke Appeldorn – Sprecherin GRÜNE JUGEND Niedersachsen // Mail: tomke.appeldorn@gj-nds.de // Mobil: +49 151 42836361

Am 11. Dezember hat ein Sprecher der deutschen Messe AG bekannt gegeben, dass man gemeinsam mit der Landeshauptstadt die IAA nach Hannover holen wolle. Die Bewerbung wird auch vom Grünen OB Belit Onay unterstützt, allerdings unter der Maßgabe, dass aus der Automobilmesse eine Mobilitätsmesse werden soll.
GRÜNE JUGEND Niedersachsen und Hannover kritisieren die Bewerbung und fordern die Stadt dazu auf, die Bewerbung zurückzuziehen.

Grüne Jugend Niedersachsen fordert Kultusminister Tonne zum Handeln auf und legt eigenes Schulkonzept vor

Die Ergebnisse der neusten PISA-Studie zeigen: In kaum einem Land schlägt die soziale Herkunft so stark auf den Bildungserfolg der Jugendlichen durch wie in Deutschland. Werden die 25 Prozent der privilegiertesten Jugendlichen mit den 25 Prozent der Schüler*innen aus den Familien mit dem niedrigsten sozioökonomischen Status verglichen, zeigt sich ein Leistungsunterschied von 113 Punkten. Das liegt deutlich über dem  OECD-Durchschnitt von 89 Punkten. Auch in Niedersachsen darf es nicht einfach ein „Weiter So“ in der Bildungspolitik geben.

Doch anstatt ein Konzept zur Entkopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg vorzulegen, bleibt Kultusminister Tonne in seiner Kommentierung der Studienergebnisse ohne neue Maßnahmen.

Am 30.11. und 1.12. will die sogenannte „Alternative für Deutschland“ in Braunschweig ihren Bundesparteitag durchführen. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen ruft dazu auf, gegen diese Veranstaltung und die AfD zu demonstrieren. Gemeinsam mit dem „Bündnis gegen Rechts Braunschweig“ wird die GRÜNE JUGEND Niedersachsen am 30.11. auf die Straße gehen. Schwerpunkt des Parteitages wird die Neuwahl des Bundesvorstands der AfD sein.

GRÜNE JUGEND Niedersachsen und Hannover rufen gemeinsam zu Demonstration und Protest gegen den NPD – Naziaufmarsch unter dem Titel „Schluss mit der steuerfinanzierten Hetze – Feldmann in die Schranken weisen“ auf.
Die GRÜNE JUGEND verurteilt vehement den Angriff auf die Pressefreiheit und die Denunziationstaktiken dieser Partei gegen kritische Journalist*innen wie Julian Feldmann, David Janzen und André Aden. Zu Gegendemonstrationen rufen ebenso DGB Region Niedersachsen Mitte, die Interventionistische Linke Hannover, die Antifaschistische Gruppe Hannover, Antifa L, „Aufstehen gegen Rassismus“ und weitere Gruppen auf.

Informationen zu den Demonstrationen:
Es finden zahlreiche Kundgebungen und Demonstrationen im Innenstadtgebiet statt:
Ab 12:00 Uhr Heinrich-Heine-Platz, Kundgebung von Grünen Jugend Niedersachsen und Hannover, Antifa L, IL Hannover, AGH und Anderen
Ab 13:30 Uhr am Geibelplatz mit Abschlusskundgebung um 15:00 Uhr am Opernplatz, Demonstration des DGB-Niedersachsen-Mitte
Ab 13:30, Dietrich-Kittner-Platz, Demonstration von „Aufstehen gegen Rassismus“ und Anderen

Aktions- und Demotraining

Wir möchten Euch herzlich zum Aktions- und Demotraining am 20. November, 18.00 Uhr, ins Grüne Zentrum Hannover einladen (Senior-Blumenberg-Gang 1, ca. 10 Fußminuten vom Hbf.)

 

Wie verhalte ich mich auf einer Demo? Welche weiteren Aktionsformen gibt es? Was muss ich beachten und wie sollte ich mich verhalten? Welche Rechte hat die Polizei und welche nicht? Was ist eigentlich eine Bezugsgruppe und wie finde ich eine? Auf diese und noch viel mehr Fragen wollen wir theoretisch und praktisch nächsten Mittwoch Antworten finden. Dafür haben wir eine erfahrene Aktivistin und Aktionstrainerin als Referentin eingeladen – es wird interessant und auch ein bisschen lustig!

Workshop zur Kritischen Männlichkeit am 23.11.19 in Göttingen

Kritische Männlichkeit – Was das ist und wie sie gelingen kann

Die GRÜNEN JUGEND Niedersachsen veranstaltet in Kooperation mit der GRÜNEN JUGEND Göttingen am 23.11.19 von 10 – 16 Uhr einen Workshop zu Kritischer Männlichkeit. Dieser wird im Grünen Zentrum Göttingen (Wendenstraße 5, 37073 Göttingen) stattfinden. Der Workshop ist offen für alle (!). Fahrtkosten werden zu den üblichen Konditionen erstattet. Um eine Anmeldung per Mail an felix.hoetker@gj-nds.de wird gebeten.

Wie bestimmen Männerbilder unser Fühlen, Denken und Handeln?

Teil 1 – Männerbünde und männliche Monokulturen:

Wie kann ich sie erkennen und aufbrechen?

Teil 2 – Über die phänomenale Phantasielosigkeit von Männerphantasien: Männlichkeit in Filmen und Serien

Die Grüne Jugend Niedersachsen hat auf ihrer Landesmitgliederversammlung in Hildesheim einen neuen Landesvorstand gewählt. Als neue Sprecherinnen wurden Tomke Appeldorn (21) aus Lüneburg und Svenja Appuhn (21) aus Hannover gewählt.

Neuer politischer Geschäftsführer wurde Konstantin Mallach (22) und neue Schatzmeisterin wurde Pippa Schneider (24), beide aus Göttingen. Als Beisitzerin und Frauen-, Inter-, Trans*- und genderpolitische Sprecherin wurde  Pia Scholten (20) aus Hannover gewählt. Den Landesvorstand ergänzen als weitere Beisitzer*innen Charlotte Müller-Vahl (18) aus Hannover, Lorenz Berger (24) aus Göttingen und Johanna Ellerhoff (16) aus Hildesheim.

Jusos, Grüne Jugend und DGB-Jugend wollen flächendeckendes Azubi-Ticket

Die Jusos Niedersachsen, die Grüne Jugend Niedersachsen und die DGB-Jugend fordern gemeinsam die niedersächsische Landesregierung auf, ein flächendeckendes Azubi-Ticket einzuführen. Dieses soll für alle Auszubildenden in Niedersachsen gelten und einen Euro pro Tag kosten. Es muss aus Sicht der drei Organisationen 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche zu nutzen sowie unbürokratisch und digital zu erhalten sein.