Mittwoch, 20. Mai 2020

Äußerungen von Prof. Stefan Homburg, Leiter des Instituts für öffentliche Finanzen der Leibniz-Universität Hannover, in denen er mit falschen Behauptungen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung kritisiert sowie Auftritte auf Demonstrationen von Verschwörungstheoretiker*innen und Rechtsextremen in Stuttgart, nehmen wir zum Anlass für einen offenen Brief an die Leibniz-Universität. Wir, Solid’/Linksjugend, Jusos und GRÜNE JUGEND Niedersachsen,  fordern Prof. Epping, den Präsidenten der Uni dazu auf,  Stefan Homburg zu entlassen.

Der Brief findet sich hier:

offener Brief an die Leibniz-Universität

Pressemitteilung, Mittwoch, den 13. Mai 2020

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen ruft zum Protest gegen die Kundgebung der AfD am 15. Mai auf. Nachdem die AfD Hannover-Land am vergangenen Freitag ihre Versammlung gegen die Corona-Auflagen nach der Formierung eines breiten Gegenprotestes abgesagt hat, startet sie eine Woche später den zweiten Versuch und will am Freitag, den 15.05., um 18 Uhr auf dem Opernplatz unter dem Motto „Freiheit ist nicht verhandelbar“ demonstrieren. Für Freitag wird wieder zum Gegenprotest aufgerufen.

Pressemitteilung, Mittwoch, den 06. Mai 2020

Die Grüne Jugend Niedersachsen ruft zum Protest gegen die Kundgebung der AfD am 08. Mai auf. Die AfD Hannover plant am Tag der Befreiung, 75 Jahre nach Kriegsende, auf dem Opernplatz und somit direkt neben dem Holocaust-Mahnmal eine Kundgebung gegen die gegenwärtigen Corona-Maßnahmen. Als Redner wird, neben AfD-Abgeordneten, auch Andreas Iloff erwartet. Iloff ist ein aus Niedersachsen stammender Neonazi, der in der rechtsextremen Szene sehr gut vernetzt ist. Er pflegt Kontakte zum verbotenen HDJ und veranstaltet regelmäßige neonazistische Zeltlager auf seinem Hof, in denen gerne „die gute alte Zeit unter Hitler“ nachgespielt wird.

Wir sagen: Nein zum #Prüfungsfieber !  📚🤒

Trotz Corona-Krise, Kontaktverboten und wochenlangen Schulschließungen will die niedersächsische Landesregierung an den Abschlussprüfungen festhalten. Nicht mit uns! Die aktuelle Situation sowie das starrsinnige Festhalten an Abschlussprüfungen verschärfen ungleiche Bildungschancen und damit soziale Ungerechtigkeiten. Denn: wie gut sich Schülerinnen während der Schulschließungen auf die Prüfungen vorbereiten konnten, hängt maßgeblich von der Unterstützung durch das Elternhaus und der sozialen Situation, in der sie sich befinden, ab.

Jetzt Prüfungen schreiben zu lassen, setzt zudem ganz besonders die Schüler*innen unter Druck, die in der aktuellen Situation unter psychischen Problemen leiden, sich um Angehörige kümmern müssen oder mit Menschen zusammenwohnen, die Risikogruppen angehören. Zudem beansprucht die Durchführung der schlicht nicht notwendigen Abschlussprüfungen Ressourcen, die dort besser aufgehoben wären, wo auch während der Corona-Krise Neues gelernt werden will.

Der neue IGEL ist da! Passend zur besten Qurantänezeit versorgen wir euch mit ein wenig Lesestoff.


Während die gedruckte Version sich auf dem Weg in eure Briefkästen befindet, ist die digitale Version
bereits jetzt online. Wer es also nicht mehr abwarten kann, kann auf unserer Webseite schon jetzt die
ganze Ausgabe lesen.

 

+++ Anmeldeschluss: 23. April 2020 +++

Unser Antifaschismus-Kongress findet aufgrund der Corona-Pandemie am 24. und 25.04.20 online statt.

Doch auch in Zeiten von Corona bleiben wir politisch und verlieren nicht aus den Augen, dass auch dieses Jahr durch faschistische Taten Menschenleben gefährdet wurden und demokratische Grundwerte weiterhin von verschiedensten Akteur*innen hintergangen werden. Wir wollen uns deshalb neues Wissen aneignen und gemeinsam lernen, wie man Faschist*innen etwas entgegensetzen kann.
Der Online-Kongress bietet uns außerdem die Möglichkeit, unsere Bildungsangebote unabhängig von Raum und Mobilität anzubieten.

Wichtig: Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich! Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung findet Ihr auf unserer  Kongress-Webseite

Informationen zur Einwahl in die Zoom-Räume schicken wir Euch kurz vor Beginn des Kongresses zu, wenn Ihr Euch angemeldet habt!

 

Pressemitteilung, Sonntag, 12. April 2020
Angesichts der katastrophalen Lebensbedingungen in den Geflüchtetencamps auf den griechischen Inseln und der sich dort bereits andeutenden humanitären Katastrophe durch das Corona-Virus fordert die GRÜNE JUGEND Niedersachsen die niedersächsische Landesregierung dazu auf, alle 42 000 Geflüchteten, die derzeit in den Camps auf den griechischen Inseln leben, nach Niedersachsen zu evakuieren, sollte sich nicht umgehend eine Verteilungslösung finden. 

Di, 7. April 2020

Die Corona-Krise ist eine für alle außergewöhnliche und belastende Situation. Auch Studierende sind davon betroffen: Einige Studierende sind selbst an Corona erkrankt, gehören Risikogruppen an und müssen sich selbst schützen oder um Angehörige kümmern. Aber auch von häuslicher Gewalt und psychischen Problemen sind Studierende in dieser Situation betroffen. Deshalb muss klar sein: ihre Finanzierung muss gesichert sein und zwar unabhängig davon, ob sie dieses Semester an der Lehre teilnehmen oder nicht. Aber auch die Lehr- und Arbeitsbedingungen an der Universität müssen jetzt solidarisch gestaltet werden, damit Hochschulen, Studierende und Wissenschaftler*innen nicht auf der Strecke bleiben.

Forderungen der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen zu den Abitur- und Abschlussprüfungen in Niedersachsen vor dem Hintergrund der Corona-Krise

Pressemitteilung, Donnerstag, den 26. März 2020

Aus der Corona-Pandemie und den laufenden Infektionsschutzmaßnahmen ergeben sich für Schülerinnen und Schüler, die dieses Jahr ihren Schulabschluss ablegen, einige Unsicherheiten. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen schlägt deshalb Eckpfeiler vor, die für die Durchführung des Abiturs und der Abschlussprüfungen der Sekundarstufe I (v.a. Haupt – und Realschulabschluss) und die Prüfungen der berufsbildenden Schulen eingehalten werden sollen.

Dazu Svenja Appuhn und Tomke Appeldorn, Sprecherinnen der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen:
„Langfristig setzt sich die GRÜNE JUGEND Niedersachsen für eine Abschaffung von benoteten Abschlusszeugnissen ein. In der aktuellen Lage vertreten wir aber den Standpunkt, dass eine Absage der Abschlussprüfungen nur dann erfolgen sollte, wenn dies aus Infektionsschutzgründen unumgänglich ist. Schüler*innen haben über viele Jahre die Bedeutung von Abschlussprüfungen und Noten vorgehalten bekommen – sie sollten nun, wenn irgendwie möglich, auch die Chance bekommen, diese Prüfungen zu schreiben.“