Liebe Antifaschist*innen,

Am 02.Juni findet der sogenannte „10. Tag der deutschen Zukunft“ in Goslar statt. Mit bis zu 1000 Nazis aus dem ganzen Bundesgebiet wird somit vermutlich der größte Naziaufmarsch des Jahres ganz bei uns in der Nähe stattfinden. Höchste Zeit dagegen mobil zu machen und ein antifaschistisches Zeichen in Goslar zu setzen! Wir organisieren dafür eine Busanreise ab Hannover. Tickets für den Bus bekommst du zudem im UJZ Kornstraße und im Annabeebuchladen in Hannover.

Außerdem wird es bereits am Freitag in Braunschweig ein Vorbereitungstreffen geben, wo wir über die Demo sprechen werden. Dort wird es auch Schlafplätze geben, von denen aus wir dann die gemeinsame Anreise am Samstag mit dem Bus gestalten werden. Wer sich für das Vorbereitungstreffen anmeldet, meldet sich daher auch für die Busanreise ab Braunschweig an. Alle Infos erhaltet ihr dann per E-Mail.

 

Die Ticketpreise sind gestaffelt:

Überweise das Geld bitte bis zum 28.05. an:

GRÜNE JUGEND Niedersachsen
IBAN: DE53251205100008431500
BIC: BFSWDE33HAN
Bank für Sozialwirtschaft
Betreff: Nachname_Vorname_NoTddZ

Der Bus fährt von Hannover über Braunschweig nach Goslar.
Bitte gib an, wo du Ein- und Aussteigen willst.

Hinfahrt (Ankunft Goslar: 9 Uhr)

Rückfahrt (Abfahrt Goslar: 17 Uhr)

Die genauen Abfahrtsdaten bekommst du nach deiner Anmeldung per Mail geschickt.

Sofern du unter 18 Jahre bist, brauchst du unbedingt eine Einverständniserklärung deiner Eltern:
https://gj-nds.de/wp-content/uploads/2018/02/Allgemeine-Einverst%C3%A4ndniserkl%C3%A4rung.pdf

Die Jusos Niedersachsen, Grüne Jugend Niedersachsen und die Jungen Liberalen Niedersachsen kritisieren das geplante „Niedersächsisches Polizei- und Ordnungsbehördengesetz“ der Großen Koalition.

 

Dieses Wochenende veranstaltete die GRÜNE JUGEND Niedersachsen in Bad Fallingbostel ihre Landesmitgliederversammlung und den Frühjahreskongress unter dem Motto „Sicher? Sicher Nicht! Über Geheimdienste, Polizei und Demokratie. Turnusgemäß wurde ein neuer Landesvorstand gewählt.

Paula Rahaus (19, Braunschweig) wurde als Sprecherin und Timon Dzienus (21, Hannover) als Sprecher bestätigt.

Statt gerecht mit Geflüchteten umzugehen, fordern Bund und Land eine Verschärfung der Abschiebungpolitik. Während Horst Seehofer lautstark einen „Masterplan für Abschiebung“ plant, sieht auch der Koalitionsvertrag der Niedersächsischen GroKo eine Verschärfung vor. So soll weiterhin die Abschiebung von Gefährdern [sic!] sowie Ausländer*innen, die nennenswerte Straftaten begangen haben, priorisiert werden.

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert eine Reform des niedersächsischen Wahlgesetzes hin zu einem paritätischen Wahlvorschlagsverfahren, um den Anteil von Frauen, Inter und Trans*-Personen in den niedersächsischen Parlamenten nachhaltig zu erhöhen. Hierzu schlagen wir vor, sich an dem Gesetztesentwurf der Brandenburgerischen Grünen zu orientieren.

Die Grüne Jugend Niedersachsen fordert die Einführung des Bürger*innenasyls. Dies würde eine Ergänzung zum überlasteten Kirchenasyl darstellen und eine rechtliche Möglichkeit schaffen, um Geflüchtete in privaten Haushalten unterzubringen und zu melden. Somit würden diese nicht kriminalisiert (sie verletzen die Meldepflicht nicht) werden. Die Hürden für die Polizei in Privatwohnungen einzudringen, um Abschiebungen durchzusetzen, sind hoch.

Die Initiativen, die diese Idee umsetzen wollen, unterstützt die GJN, denn sie können ein möglicher Weg zur legitimen Verhinderung von Abschiebung sein. Die GJN setzt sich dafür ein, Bündnisse zu schaffen, um eine effektive Alternative zum Kirchenasyl zu erarbeiten und umzusetzen.

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen wählt auf der nächsten regulären Landesmitgliederversammlung im Herbst 2018 ein sechsköpfiges Wahlkampfteam, um so gut organisiert in den Europawahlkampf 2019 starten zu können.

Gemeinsam mit dem Landesvorstand und in Rücksprache mit den Planungen des Bundesverbandes soll eine Kampagne zur Unterstützung junggrüner Kandidat*innen für die Wahl zum Europäischen Parlament erarbeitet werden. Entscheidungen mit finanziellen Auswirkungen oder Öffentlichkeitswirksamkeit werden dabei vom Landesvorstand final getroffen. Ein Konsens mit dem Wahlkampfteam ist verstärkt anzustreben.

Wir finden heute einen großen Fundus an pseudowissenschaftlicher „Alternativmedizin“ auf dem Markt. Diese verspricht ihren Anwender*innen in der Regel eine wirkungsvolle, sanfte Therapie mit wenig Nebenwirkungen. Der wichtigste Strang des Angebots an „Alternativmedizin“ ist die Homöopathie. Sie wurde im 19. Jahrhundert vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann begründet und besteht in ihren Grunddogmen bis heute vor.