Der NDR berichtet darüber, dass die AfD Landtagsfraktion mit Lars Steinke einen Rechtsradikalen beschäftigt und fördert. Die GJN fordert seine Entlassung und fordert die Landtagsverwaltung dazu auf, rechtliche Schritte gegen Lars Steinke und die AfD zu prüfen. Staatliche Gelder dürfen nicht in die Förderung von rechten Strukturen fließen!

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen sucht zum 15.03.2018 eine neue Landesgeschäftsführung befristet auf zwei Jahre.

Du bist jung, motiviert und hast Lust auf politische Arbeit?

Dann suchen wir genau dich!

Das sind wir:
Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen ist die politische Jugendorganisation der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Zwar stehen wir der Partei inhaltlich und organisatorisch nahe, verstehen uns aber als kritische und unabhängige Organisation und kämpfen für eine ökologische, soziale, weltoffene und basisdemokratische Politik auf allen Ebenen.

Die Stelle umfasst folgende Arbeitsbereiche:

  • Organisation und Führung der Landesgeschäftsstelle samt allgemeiner Büroarbeit
  • Mitgliederbetreuung und Verwaltung der Datenbank Sherpa
  • Kontakt zu Bündnis 90/ Die Grünen in der Landesgeschäftsstelle
  • Beantragung und Abrechnung der Veranstaltungen politischer Bildungsarbeit über das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie
  • Zuarbeiten zum Landesvorstand der GJN
  • Organisation der Veranstaltungen v.a. die Landesmitgleiderversammlung zusammen mit den Landesvorstand

Was wünschen wir uns von dir:

  • Selbstständiges Arbeiten und Zuverlässigkeit
  • Flexibilität im Bezug auf Arbeitszeiten, Bereitschaft zur Arbeit auch am Wochenende
  • sicherer Umgang mit gängiger Bürosoftware
  • Kenntnisse über die Strukturen und die Arbeit der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen
  • Führerschein Klasse B

 

Arbeitsort ist die Geschäftsstelle nahe des Hbf Hannover.  Die Präsenzzeit ist flexibel gestaltbar und eine Einarbeitung ist gewährleistet. Die Stelle wird auf 450€ Basis ausgelegt sein. Bewerbungen von FIT*Personen (Frauen*,Inter-und Transpersonen) sind ausdrücklich erwünscht.

Bei Nachfragen wendet euch gern an den Landesvorstand oder den aktuellen Landesgeschäftsführer unter:

bzw.

 

Über eure Bewerbungen freuen wir uns bis zum 12.02.2018 per E-Mail an oder postalisch an GRÜNE JUGEND Niedersachsen, Landesgeschäftsstelle, Odeonstraße 4, 30159 Hannover

Euer LaVo

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die GRÜNE JUGEND Niedersachsen (GJN) ihre Landesmitgliederversammlung und den Zukunftskongress in Göttingen. In Leitanträgen hat sich die GJN als queerfeministischer und kapitalismuskritischer Verband positioniert.
An Karoline Otte (21, Northeim) wurde das Votum für die Parteiratswahl von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Niedersachsen vergeben. In den Landesvorstand als Beisitzer*innen wurden Emilia Fester (19) aus Hildesheim und Konstantin Mallach (20) aus Göttingen nachgewählt.

Politik machen bedeutet Visionen zu haben, für seine und die Zukunft anderer zu
kämpfen und etwas verändern zu wollen.Die Zukunft findet mit uns allen statt.
Deswegen muss Poltitk auch alle mit einschließen, allen die Möglichkeit geben,
ihre Meinung in den politischen Diskurs einzubringen, um das Potential unserer
vielfältigen Gesellschaft auszuschöpfen. Diese Vielfalt findet sich in der
aktuellen poiltischen Landschaft nach wie vor nicht umfassend wieder, die
Perspektive von Frauen* und LGBTI* Menschen wird immer noch zu häufig
vernachlässigt oder schlichtweg nicht beleuchtet.

Kostenpläne(G7-Logo), Baugenehmigungen, interne Korrespondenzen, Gutachten, Abiturprüfungen… all diese Informationen fallen in Niedersachsens Behörden an, dabei werden wichtige Informationen veröffentlicht doch längst nicht alle. Mit den Informationsfreiheitsgesetz(IFG) können alle Menschen ohne Angabe von Gründen Informationen bekommen. Es ermöglicht uns in unveröffentlichte Dokumente zu schauen. Dies macht die Arbeiten von Behörden öffentlicher und transparenter. Durch bestimmte Dokumente (z.B. über ein neugebautes Einkaufzentrum) kannst du Menschen dazu bewegen sich für eine bestimme Sache einzusetzen, was ohne diese Informationen schwer möglich wäre. Auch können Informationen die bei verschiedenen Behörden liegen eine spannende Geschichte hervorbringen. Denn das Herrschaftswissen des Staates gehört uns allen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht für Deutschland von einer Million betroffener Mädchen und Jungen aus, die sexuelle Gewalt erlebt haben oder erleben [1]. Das sind pro Schulklasse ein bis zwei Kinder, wobei deutlich mehr Mädchen als Jungen betroffen sind. Betrachtet man die Zahlen für Frauen* ab dem 16. Lebensjahr, die körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt haben, so ist „jede siebte Frau in Deutschland“ von „strafrechtlich relevanter“ sexueller Gewalt betroffen – darunter fallen u.a. Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung und sexuelle Nötigung [2]. Nur 9% der Betroffenen von „strafrechtlich relevanten“ Gewalttaten haben eine Anzeige erstattet, allerdings werden nur 2% der Täter verurteilt.

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert, dass in Niedersachsen flächendeckend Jugendparlamente eingerichtet und gefördert werden.

 

Die GRÜNE JUGEND ist als Verband der Gegenbeweis, dass man in Bezug auf Jugendliche nicht einfach verallgemeinernd von einer vorherrschenden Politikverdrossenheit unter jungen Menschen sprechen kann. Im Gegenteil zeigen die in den vergangenen Wochen und Monaten angestiegenen Mitgliedszahlen bei der Grünen Jugend, dass gerade junge Menschen Lust auf Politik und politische Debatten haben.

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert einen generellen und permanenten Abschiebestopp nach Afghanistan und eine vollumfängliche asylrechtliche Anerkennung der aus dieser Region geflüchteten Menschen. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert die Bundespartei Bündnis 90/Die Grünen und alle an Landesregierungen beteiligten Grünen dazu auf, Abschiebungen nach Afghanistan konsequent zu blockieren.

Finanzielle Situation von Student*innen

Immer noch hängt der Bildungsweg junger Menschen in Deutschland vor allem vom Bildungshintergrund der Eltern ab. Allzu oft ist auch eine prekäre finanzielle Situation der Grund, weshalb Menschen sich gegen ein Studium entscheiden. Dies hat nichts mehr mit Bildungsgerechtigkeit zu tun. Daher fordern wir die Abschaffung von Bildungsgebühren, mehr sozialen Wohnungsbau und eine Überarbeitung der BAföG-Förderung hin zu einer elternunabhängigen Studienfinanzierung für alle.