Datum und Zeit:
15.02.2021
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort:
Online


Zwischen „Impfkritik“ & Schuldabwehr – Antisemitische Motivation mit Liam Harrold & Anna Westner

„Corona-Diktatur!“ ist kürzlich zum Unwort des Jahres gekürt worden. Damit prangern Verschwörungsideolog*innen & Rechtsradikale den Umgang der Politik an. Zweifelsfrei ist Kritik am Umgang mit Corona zu formulieren aber wir befinden uns in keiner Diktatur. Doch das scheint im verschwörungsideologischen Mob wenige zu interessieren, während sie ihr Versammlungsrecht wahrnehmen. Schaut man sich die Menschen an, fällt auf, dass auch viele Menschen dabei sind, die man sonst eher auf Friedensdemos, bei impfkritischen Veranstaltungen oder im homöopathischen Laden nebenan antrifft.

Je länger man sich die Veranstaltungen anschaut, desto mehr erhält man den Eindruck, viele ängstigen sich wirklich vor einer „Corona-Diktatur“. Diese Angst kulminierte in Vergleichen mit Anne Frank oder Sophie Scholl.

Aber warum demonstrieren Friedensbewegte, Impfkritiker*innen bei den verschwörungsideologischen Protesten mit? Wie kommt es zu Vergleichen mit von Nazis Verfolgten & Ermordeten? Und was hat Antisemitismus damit zu tun?

Gemeinsam mit Liam Harrold & Anna Westner, eine der Bundessprecher*innen der linksjugend [’solid], versuchen wir am 15. Februar um 19:00 Uhr Antworten zu finden. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Verschwörungen und Antisemitismus – Wie Verschwörungsideologien zur Gefahr werden statt.

Wir freuen uns auf zwei spannende Kurzinputs und eine angeregte Diskussion im Anschluss!

Für die Teilnahme auf diesen Anmeldungslink klicken und registrieren.