Datum und Zeit:
18.03.2021
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort:
Online


Verdrängte Geschichte, komplexe Gegenwart – Widerstände für queere Jüd*innen mit Monty Ott

Jüdisch. Das steht für viele für eine traditionelle Religion. Ein Gegensatz zur modernen Queer-Community. Queer & jüdisch, zusammen undenkbar? Nein, es gibt queere Jüd*innen und Israel, vor allem Tel Aviv, zeigt dass nicht-heteronormative Lebensentwürfe mit dem Judentum zusammen einhergehen können. Aber: Queere Jüd*innen sind Widerständen ausgesetzt. In einer antisemitischen und heteronormativen Welt sind sie vielfach Hass ausgesetzt und in der Geschichte kommen sie kaum vor. Die Biographien queerer Menschen werden geleugnet, umgedichtet und die von Jüd*innen auf das Motiv des jüdischen Opfers im Holocaust verengt. Beides hat mit Verdrängung zu tun.

Aber was genau wird verdrängt? Warum erzählt man ihre Geschichten so ungerne? Und: Gibt es einen Zusammenhang zu den Protesten von Querdenken & Co?

Antworten zu finden ist nicht einfach. Dennoch versuchen wir gemeinsam mit Monty Ott am 18. März um 19:00 Uhr einige zu finden. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Verschwörungen und Antisemitismus – Wie Verschwörungsideologien zur Gefahr werden statt.

Wir freuen uns auf Montys Perspektive, seinen kurzen Input und eine angeregte Diskussion im Anschluss!

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