Datum und Zeit:
22.06.2021
19:00 - 21:00


Seit dem Herbst der Migration 2015 sind Flucht, Migration und die Unterbringung von flüchtenden Menschen dauerhafte Streitpunkte in der europäischen und bundesdeutschen Politik und Gesellschaft. Dabei versagt die Politik im Umgang. Ein Beispiel dafür ist das Lager Moria, das 2020 Feuer aufging. Und anstatt danach ein Umdenken in der Unterbringung anzustoßen, wollen die regierenden Kräfte ein neues Elendslager aufbauen. Schutzsuchende können sich also nicht auf den Staat verlassen.
Und genau hier werden Nicht-Regierungsorganisationen relevant – sowohl fest-organisierte als auch lose Zusammenschlüsse. Es gibt sie in Griechenland sowie in Frankreich und natürlich auch an vielen anderen Orten. Doch am 22. Juni sprechen wir mit zwei Leuten, die vor Ort die griechischen und französischen Verhältnisse kennen. Die beiden kennen diese nicht nur, sie waren vor Ort und halfen in diesen organisierten NGOs. Das sind einmal Ralf von den „Volunteers for Lesvos“ und Johanna, die bei der „Kesha Niya Kitchen“ in Südfrankreich war.
Die beide werden über ihre Erfahrungen berichten und gemeinsam wollen wir über Möglichkeiten diskutieren, wie die Schutzsuchenden von hier aus unterstützt werden können. Wir sind gespannt und freuen uns auf euch. Ihr könnt euch mit diesem Link anmelden!