Datum und Zeit:
21.06.2019 - 23.06.2019

Veranstaltungsort:
Lüneburg
in Lüneburg


1958 tritt in der BRD das Gleichberechtigungsgesetz in Kraft: Frauen können ab sofort ohne Erlaubnis ihrer Männer arbeiten – aber nur, wenn sie ihre häuslichen Pflichten nicht vernachlässigen.
Urteil aus dem Jahr 1967: Die nachlässige Haushaltsführung einer Ehefrau gilt als Scheidungsgrund.
Erst seit 1977 darf der Mann seiner Frau den Beruf nicht mehr verbieten – und ihren Job auch nicht in ihrem Namen kündigen.

Obwohl 1980 im BGB verankert wurde, dass Frauen und Männer am Arbeitsplatz gleichbehandelt und dementsprechend auch gleich entlohnt werden, sind wir auch im Jahr 2019 noch mit einer Gender Pay Gap von 21% konfrontiert.

Was können wir dem entgegensetzen?

Wir werden am Freitag um 17:30 Uhr in Lüneburg starten, einen spannenden Vortrag als Einführung in die Geschichte der feministischen (Arbeits)kämpfe hören und danach gemeinsam einen spannenden Film schauen. 🍿
Am Samstag steigen wir mit einer theoretischen Einführung in die Thematik ein und wollen die Verflechtungen von Patriarchat und Kapitalismus darlegen. Am Nachmittag gehen wir dann der Frage nach, welche Auswirkungen das Patriarchat auf das Arbeitsleben hat und uns das Ganze anhand von Beispielen veranschaulichen.
Der Sonntag wird schließlich dazu dienen, die Theorie mit der Praxis zu verbinden und gemeinsam Ideen zu sammeln, was wir eigentlich tun können. 💪

Das wird ein empowerndes Juni-Wochenende! Also kommt vorbei und bringt Eure Freund*innen mit!

Anmeldung mit einer kurzen, formlosen Mail an: tomke.appeldorn@gj-nds.de