Datum und Zeit:
03.02.2021
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort:
Online


Corona, Antisemitismus & Querdenken – Erfahrungsberichte vom Protest mit Ruben Gerczikow & RIAS Niedersachsen

Mit Aufkommen der Pandemie in der Bunderepublik und den Kontakteeinschränkungen keimte Protest auf. Unter dem Label Querdenken versammelten sich Menschen aus allen gesellschaftlichen Milieus. Gleichzeitig zeigte sich bei diesen Zusammenkünften ein Hang zum Verschwörungsglauben. Hinter Corona stecke mehr. Lange belächelte man diese Querdenker*innen mit ihren Verschnwörungserzählungen. Bald zeigte sich, dass Gates, Soros, Rothschild oder “Zionisten“ verantwortlich gemacht wurden. Anhänger*innen von QAnon sah man immer öfter und auch Rechtsradikale gingen zu den Demonstrationen. Kurz: Der Antisemitismus, der Glaube an die jüdische Weltverschwörung zeigte sich – mal offener, mal verdeckter.

Aber: Sind Querdenken & Co von Grund auf antisemitisch? War die Bewegung von Anfang an problematisch? Wie sieht der Protest in Niedersachsen aus? Wie woanders in der Bundesrepublik?

Über diese und weitere Fragen sprechen wir am 3. Februar um 19:00 Uhr mit Ruben Gerczikow, einem jüdischen Aktivisten, und der noch jungen Recherche- & Informationsstelle Antisemitismus Niedersachsen. Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Verschwörungen und Antisemitismus – Wie Verschwörungsideologien zur Gefahr werden statt.

Wir freuen uns auf eine interessante und angeregte Diskussion im Anschluss an zwei kurze Inputs der beiden Gäst*innen!

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