Datum und Zeit:
11.03.2021
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort:
Online


Antifeminismus, Antisemitismus & Corona mit Rebecca Morsch

Neben der Leugnung des Coronairus gibt es bei den Querdenker*innen sowie allgemein auch Stimmen, die es zwar anerkennen, aber die Gefährlichkeit herunterspielen. Es sei nur ein Grippevirus oder wer nur fit und stark genug sei, könne an Corona nicht sterben. Wer an Corona stirbt sei also zu schwach. Wonach hört sich das an? Richtig: Was uns nicht tötet, macht uns stärker. Ein Narrativ des Männlichen.

Aber nicht nur da taucht Männlichkeit auf. Die herausragenden Figuren der Verschwörungsideolog*innen sind männlich. Es lohnt sich also auch eine feministische Perspektive auf Querdenken & Co. Vor allem wird dies interessant, wenn man sich z.B. die organisatorische Struktur anschaut. Dann kommen christlich-fundamentalistische Organisationen zum Vorschein. Diese stellen im verschwörungsideologischen Milieu seit Langem einen strukturelle und ideologische Stütze dar.

Deswegen möchten wir uns gemeinsam mit Rebecca Morsch vom Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND am 11. März um 19:00 Uhr folgenden Frage stellen: Was hat Antifeminismus mit Antisemitismus zu tun? Wie hängen antifeministische und antisemitische Narrative mit Querdenken zusammen? Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Verschwörungen und Antisemitismus – Wie Verschwörungsideologien zur Gefahr werden statt.

Wir freuen uns auf Rebeccas Iput und eine angeregte Diskussion im Anschluss!

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