GRÜNE JUGEND Niedersachsen ruft zur Tanzdemo am 13.04. in Hannover auf: „Steil gehen statt still stehen!“

Unter dem Motto „Tanzen gegen Tanzverbote“ ruft die GRÜNE JUGEND Niedersachsen zur Tanzdemo am 13.04. ab 18 Uhr am Hauptbahnhof Hannover auf. Es soll mit einer bunten und kreativen Demo ein Zeichen gegen weitere konfessionsgebundene Feiertage gesetzt werden und die Forderung zur Abschaffung der sogenannten „Stillen Feiertage“ aufgestellt werden.

Für den 01.04.2017 hat der neonazistische „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ einen bundesweiten Aufmarsch in Göttingen angekündigt. Der Aufmarsch ist derzeit verboten, es ist aber nicht abzusehen, ob die gerichtliche Klage der Neonazis gegen das Verbot Erfolg hat. Das Göttinger „Bündnis gegen Rechts“ mobilisiert zu Blockaden. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen ruft gemeinsam mit der GJ Göttingen und der GJ Hannover dazu auf, den Naziaufmarsch durch Aktionen des zivilen Ungehorsams zu verhindern. Die GRÜNE JUGEND unterstützt das Göttinger „Bündnis gegen Rechts“ und organisiert gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen eine Zuganreise von Hannover nach Göttingen. Überregional werden sich Nazi-Gegner*innen anschließen und in Göttingen an den Protesten und Blockaden gegen den Naziaufmarsch teilnehmen.

Zugtreffpunkt Hannover: 01.04.2017 | 10:00 Uhr | Hauptbahnhof

Infoveranstaltung Hannover: 29.04.2017 | 20:00 Uhr | UJZ Korn

Vorwort:

 

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen sieht eine dringende Notwendigkeit in einer sofortigen Verkehrswende! Oberstes Ziel ist dabei der Klima- Umwelt und Ressourcenschutz: Die antrophogene Klimaerwärmung erfordert zeitnah einen klimaneutralen Verkehr, denn knapp 20% der CO2-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehrssektor! Dazu kommt eine gerade in den Städten immer höhere Luftverschmutzung, auch Boden- und Wasserverschmutzung sind die Folge eines nicht ausreichend ökologisch gedachten Verkehrs.

 

Am kommenden Samstag, den 18. März 2017, findet der Equal Pay Day statt. Dieser markiert jährlich den Tag, bis zu welchem Frauen* arbeiten müssen, um genauso viel verdient zu haben wie ein Mann* im zurückliegenden Jahr. Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert anlässlich dieses Tages die Politik dazu auf, umfangreiche Maßnahmen zur Beseitigung dieser Ungerechtigkeit zu ergreifen. 

Ohne medizinische Begründung, also nach sozialer Indikation, sind Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland noch immer „rechtswidrig“, werden aber nicht verfolgt, wenn die betroffene Frau* eine Beratung in einer staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle in Anspruch nimmt und dann 72 Stunden Bedenkzeit einhält. Nur in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft ist ein straffreier Abbruch möglich.

Die GRÜNE JUGEND Niedersachsen fordert, dass die Bundesregierung und die Europäische Union endlich mit klaren Worten Haltung gegenüber der türkischen Regierung und Präsident Erdoğan einnehmen. Dazu gehört der Einsatz für die Freilassung des Journalisten Deniz Yücel und den jetzt insgesamt 155 anderen zu Unrecht inhaftierten Journalist*innen und Oppositionellen unter dem Vorwand angeblicher Terrorismuspropaganda!

Mit dem Erlass des Bundesministeriums des Innern (BMI) am 2.März 2017 wurde die Anzahl der Gruppierungen, deren Fahnen und Symbole auf der Grundlage des seit 1993 bestehenden PKK-Verbots nicht öffentlich gezeigt werden, erheblich ausgeweitet. Darunter fallen auch die sämtliche Frauen- und Jugendorganisationen, wie etwa der Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) und ihr Frauenflügel (JXK).

Elektroautos, Windräder, Mikrochips… bei unserem heutigen Lebensstandard sind seltene Erden nicht mehr wegzudenken. Deren Abbau ist zur Zeit im Normalfall mit hohen Umweltbelastungen verbunden. Als Beispiel dafür lässt sich Neodym anführen. Neodym wird bei der Herstellung von Permanentmagneten (dauerhaft magnetischen Magneten, die zum Beispiel in Elektromotoren eingesetzt werden) verwendet.

Die Klimakrise ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit und stellt eine der größten politischen Herausforderungen unserer Zeit dar. Das Jahr 2016 hat wieder alle Hitzerekorde gebrochen und der Meeresspiegelanstieg ist ungebrochen. Extremwetter nehmen zu. Weltweit geht die bewirtschaftbare und bewohnbare Fläche zurück. Gerade für das Küstenland Niedersachsen ist Klimaschutz eine Überlebensfrage.